SPD Frankfurt am Main

Meldung:

18. Juli 2013
Christian Heimpel - Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

SPD fragt nach Zukunft der kommunalen Erziehungsberatung in Höchst

Nach Kündigung der Räumlichkeiten der Kinder-, Jugend-, und Elternberatung Höchst in der Justinuskirchstraße will die SPD-Fraktion mit einer Anfrage klären, wie sich der Magistrat die Versorgung der Bevölkerung vor Ort in dieser Hinsicht künftig vorstellt. „Der Magistrat hat angekündigt, dass eine qualitative Verschlechterung des Angebots verhindert werden soll. Angesichts der Versetzung von zwei Personalstellen nach Goldstein und ins Gallus bleibt allerdings offen, wie dies gelingen soll“, sagte der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Römer, Christian Heimpel.

Unklar sei einerseits, nach welchem Konzept die alternative Einrichtung im Jugendzentrum Höchst arbeiten werde und andererseits, wie der bisherige gute Versorgungsgrad aufrechterhalten werden solle. „Gerade in Höchst halten wir den Bera-tungsbedarf der Familien für überdurchschnittlich hoch. Das Netzwerk für Frankfurter Kinder, das der Magistrat laut Bericht B 425 aufbauen will, ist der genau richtige Ansatz, der aber auch personell und logistisch unterfüttert werden muss, um glaubwürdig zu sein“, sagte Heimpel.
Falls sich herausstellen solle, dass die Fallzahlen in Höchst stiegen und diese Nachfrage durch die neue Situation nicht mehr gedeckt werden könne, solle der Magistrat schildern, ob er dann flexibel agieren könne und eventuell an anderem Ort die alte Erziehungsberatungsstelle wieder eröffne.
„Wir möchten auch erfahren, wie die bisher erfolgreiche Vernetzung aller Akteure im Stadtteil weiter gepflegt und ausgebaut wird und ob der betroffene Personalrat mit welchem Ergebnis in die jüngsten Entscheidungen einbezogen worden ist“, so Heimpel.
Seine Fraktion werde zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Ortsbeirates 6 die Situation in Höchst beobachten.
„Die Bundeskonferenz Erziehungsberatung hat sich sehr klar für drei Fachkräfte in jeder Beratungsstelle ausgesprochen. Wir erwarten von der Stadtregierung, die diese Empfehlung hier nicht berücksichtigt hat, die Folgen ihrer Sparentscheidung zu verfolgen und gegebenenfalls zu reagieren“, sagte der SPD-Stadtverordnete abschließend.

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