SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

13. August 2013
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Hochhaus auf der Hafenmole: Standort absolut ungeeignet – Römer-SPD unterstützt Pläne aus der CDU-Fraktion, auf der Mole ein Cafe zu errichten

„Die Pläne eines Investors, auf der Hafenmole im Osthafen ein 95 m hohes Hochhaus zu errichten, sind die logische Konsequenz der Fehlentscheidung von Schwarz-Grün, an dieser Stelle ein Hochhaus vorzusehen“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf den neuesten Vorschlag. „Es war absehbar, dass kein Investor sich an dieser Stelle mit 60 m zufriedengeben würde. Die Koalition hat es sich selber zuzuschreiben, wenn sie nun unter Druck gerät“.

Ursprünglich sei es Konsens aller Römerparteien gewesen, im Umfeld des Neubaus der EZB kein weiteres Hochhaus zuzulassen, um die Stellung der EZB als Solitär zu unterstreichen. „Nun, da der Neubau der EZB Gestalt angenommen hat, wird deutlich, wie richtig diese Entscheidung war“, so Oesterling. „Die Stadt sollte unbedingt daran festhalten“. Überdies gebe es mit einem Hochhaus an dieser Stelle erhebliche Probleme mit der Erschließung. Die Römer SPD sei aus diesen Gründen von Anfang an gegen den Standort gewesen.

Auf Unterstützung stoßen in der SPD-Fraktion dagegen die jüngst von einigen CDU-Stadtverordneten gegenüber einer Frankfurter Zeitung gemachten Vorschläge, auf der Hafenmole ein Cafe zu errichten. „Diese Stelle mit der Aussicht auf die Europäische Zentralbank und die Skyline wäre dafür ein unübertreffbarer Standort“, so Oesterling. „Wir sollten uns diese Chance nicht entgehen lassen, schließlich lebt die Attraktivität der Stadt nicht nur vom Kommerz“. Wenn schon aus der CDU-Fraktion ein guter Vorschlag kommt, sollte man ihn auch unterstützen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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