SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

26. August 2013
Ursula Busch – sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Bürgerfreundliche Standorte für Sozialrathäuser in der Nordweststadt und Am Bügel





„Die vorgesehene Zusammenlegung der Sozialrathäuser Nordweststadt und Am Bügel an einen nicht näher definierten Standort irgendwo im Mertonviertel bedeutet eine gravierende Verschlechterung der Erreichbarkeit für viele Nutzer der beiden bisherigen Sozialrathäuser - das kann niemand ernsthaft wollen“, so die SPD-Stadtverordnete Ursula Busch.

In einem Antrag fordert die SPD-Fraktion, die Entscheidung über die räumliche Zusammenlegung der Sozialrathäuser Nordweststadt und Am Bügel zurückzustellen und mit den Eigentümern der bisherigen Liegenschaften Verhandlungen über eine Reduzierung der Mietzahlung für die Sozialrathäuser aufzunehmen. Die SPD möchte die bestehenden Sozialrathäuser Nordweststadt und Am Bügel zu einem Sozialrathaus Nord mit gemeinsamer Leitung zusammenlegen – allerdings möglichst unter Beibehaltung der Standorte.

„Würden die beiden Sozialrathäuser - wie von Sozialdezernentin Birkenfeld (CDU) vorgeschlagen - geschlossen, so hätte dies neben zusätzlichen Umsteigenotwendigkeiten mit Bus und Bahn auch längere Fußwege für die Kundinnen und Kunden der Sozialrathäuser zur Folge, was insbesondere für Ältere und Menschen mit Behinderung zusätzliche Erschwernisse darstellt“, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Auch macht die sozialdemokratische Fraktion darauf aufmerksam, dass es durch eine Aufgabe der bisherigen Standorte zu einer weiteren Schwächung der Funktion des Nordwestzentrums als öffentliches Zentrum und zu einer Gefährdung des Saalbau-Standortes am Bügel käme.

Positiv sehen die Sozialdemokraten hingegen die geplante Zusammenlegung der Sozialrathäuser Bornheim und Bergen-Enkheim zu einem Sozialrathaus Ost mit gemeinsamer Leitung unter Beibehaltung der bisherigen Standorte.

SPD Frankfurt am Main

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