SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

03. Dezember 2013
Ursula Busch – sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Wie steht es um die Personalsituation im Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt?

Der Personalrat des Jugend- und Sozialamts hatte den Stellenplanantrag der Dienststelle für 2014 scharf kritisiert und erneut erhebliche Personalprobleme im Jugend- und Sozialamt beschrieben. Die SPD-Fraktion will nun vom Magistrat wissen, wie er die Personalsituation beurteilt und welche Konsequenzen gezogen werden.

In der Stellungnahme des Personalrats heißt es unter anderem: Die Rechtmäßigkeit des Verwaltungshandelns sei nicht mehr garantiert; die Arbeitsfähigkeit sei in einigen Bereichen nicht mehr gegeben. Zum Stichwort Arbeits- und Gesundheitsschutz: Überbelastung des derzeit noch vorhandenen Personals mit der absehbaren Folge weiterer krankheitsbedingter Ausfälle und weiterem Anstieg der „Krankheitsrate“. Ferner ist von einer hohen Zahl von langzeiterkrankten KollegInnen die Rede, von Burnout-Problematik und von notwendigen Berufs- und Arbeitsplatzwechseln aus beruflichen Gründen.

Für Ursula Busch (SPD) hört sich dies alarmierend an: „Wenn die Arbeitssituation sich so darstellt, dann besteht dringender Handlungsbedarf“, so die Sozialpolitikerin.

„Das Jugend- und Sozialamt ist das größte Amt der Stadt und es spielt eine zentrale Rolle für das soziale Miteinander in unserer Stadt. Die Kundinnen und Kunden des Jugend- und Sozialamtes gehören meist zu den Schwächeren und Benachteiligten in unserer Gesellschaft, die auf einen kompetenten und schnellen Service der Stadtverwaltung angewiesen sind. Sollte rechtmäßiges Verwaltungshandeln im Jugend- und Sozialamt nicht mehr gegeben und das Personal dauerhaft überlastet sein, so besteht dringender Handlungsbedarf“, meint Busch. Falls eine permanent erhöhte Arbeitsbelastung in Abteilungen des Jugend- und Sozialamts zu höheren Krankenständen führe, dann stehe die Arbeitgeberin Stadt Frankfurt in der Pflicht, an der Situation etwas zu ändern. „Die öffentliche Hand sollte Vorbild beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber sein, der die Fürsorgeplicht gegenüber den Beschäftigten ernst nimmt,“ so die SPD-Stadtverordnete Ursula Busch abschließend.

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