SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

18. Dezember 2013

100 Jahre Willy Brandt

Willy Brandt

Heute wäre Willy Brandt 100 Jahre alt geworden. Wir erinnern uns an diesem Tag mit großem Respekt an einen bedeutenden Staatsmann und Sozialdemokraten.

Als erster sozialdemokratischer Kanzler seit dem demokratischen Neubeginn hat Willy Brandt mit seiner Entspannungspolitik entscheidend zum Zusammenwachsen Europas beigetragen. Sein weltweit beachteter Kniefall am Warschauer Mahnmal für die Opfer des Ghetto-Aufstandes von 1943 wurde Symbol für eine Politik, die auch gegen Widerstand auf Ausgleich und Versöhnung setzte. Dass er 1971 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, war ehrenvolle Anerkennung dieser mutigen Politik.

Willy Brandt hat als Regierender Bürgermeister Berlins im Jahr 1961 die Teilung seiner Stadt und die Teilung Deutschlands miterleben müssen. Dass Willy Brandt 1989 auch miterleben konnte, wie Deutschland seine staatliche Einheit wiedererlangte, war für ihn wie für alle Deutschen bewegend.

Willy Brandt hat stets auf der Seite der Freiheit und der Demokratie gestanden. „Mehr Demokratie wagen“, war konsequenterweise Motto für sein Handeln als Kanzler.

Noch heute ist er Vorbild für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Deutschland. Seine Vision einer friedlichen, gerechten und für die Bürgerinnen und Bürger besseren Welt ist heute so aktuell wie zur Zeit des SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers Brandt.“

SPD Frankfurt am Main

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