SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

30. Januar 2014
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Römer-SPD will umfassende Auskunft über Negativerfahrungen mit der Passivhausbauweise bei den Feuerwachen

Die Römer-SPD fordert in einer dringlichen Anfrage vom Magistrat Auskunft über die bisherigen Erfahrungen mit der Passivhausbauweise bei den Frankfurter Feuerwachen. Nach Presseberichten hatte der Magistrat offensichtlich kritische Anmerkungen des Brandschutzdezernates zur Passivhausbauweise aus dem Entwurf einer Magistratsvorlage entfernt.

„Falls es zutrifft, dass der arbeitsmedizinische Dienst schon seit längerem festgestellt habe, dass es beim Dienst in den betroffenen drei Feuerwachen zu erheblichen arbeitsmedizinischen Belastungen des Einsatzpersonals gekommen sei, und der schwarz-grüne Magistrat die Einzelheiten gegenüber der Stadtverordnetenversammlung verschwiegen habe, so sei dies ein gravierender Vorgang. Die Sozialdemokraten verlangen nun einer dringlichen Anfrage vom Magistrat Auskunft über die Vorgänge.
„Wenn sich die Berichte bewahrheiten sollten, kann das für zukünftige Projekte nicht ohne Auswirkungen bleiben“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. Die SPD fühle sich in ihrer Kritik an der undifferenzierten Fetischisierung der Passivhausbauweise bestätigt. Insbesondere der von der Koalition gefasste Beschluss, das Krankenhaus Höchst in Passivbauweise zu errichten, müsse nun – auch aus Kostengründen – auf den Prüfstand. Ansonsten gehe die Koalition ein unkalkulierbares Risiko ein, da mit der Passivhausbauweise bei Krankenhäusern bisher keine ausreichenden Erfahrungen vorlägen.

SPD Frankfurt am Main

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