SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

25. Februar 2014
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Wohnungssubvention: Zweierlei Maß für Altstadt und Philosophicum – Was soll das „Goldene Dach“ auf dem Stadthaus?

Die Römer SPD hat mit Verwunderung die Ungleichbehandlung zur Kenntnis genommen, mit der die schwarz-grüne Römerkoalition zwei bedeutende Frankfurter Architekturprojekte behandelt. „Während sich die schwarz-grüne Koalition mit Händen und Füßen dagegen wehrt, für die Förderung genossenschaftlichen Wohnens im Philosophicum auf dem Campus-Areal zwei Millionen Euro bereitzustellen, bringen die beiden Koalitionsfraktionen jetzt einen Antrag ein, das Wohnen in der Altstadt mit bis zu 7,5 Millionen Euro zu subventionieren“ sagte dazu der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling.

„Das passt in keiner Weise zusammen“. Wenn die Koalition bereit sei, das Wohnen im Altstadtquartier zu subventionieren, obwohl von der Mieterstruktur zu erwarten sei, dass es sich in erster Linie um Besserverdienende handele, so sei nicht einzusehen, warum das genossenschaftliche Wohnen auf dem Campusgelände nicht unterstützt werde. „Die Koalition hat das Altstadtprojekt als ‚Herzensangelegenheit‘ bezeichnet, das Campus-Projekt ist es offenbar nicht“, so Oesterling.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende sprach sich weiter gegen den Vorschlag der Architekten aus, das sogenannte Stadthaus mit einem vergoldeten Dach auszustatten. Frankfurt sei immer eine Bürgerstadt gewesen, nie eine Feudalstadt. Kennzeichen der Altstadt seien zurückhaltende Schieferdächer gewesen. Die Altstadt sei der Gotik zuzuordnen und kein Barockensemble.

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