SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

05. März 2014
Eugen Emmerling –Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Römer:

Gastarbeiterdenkmal endlich verwirklichen!

Eugen Emmerling fordert Umsetzung des vor neun Jahren gefassten Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung

Bei der nun ab 2016 vorgesehenen Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes soll endlich das bereits im Jahr 2005 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Gastarbeiterdenkmal verwirklicht werden. Das fordert der Stadtverordnete Eugen Emmerling (SPD) in einem Antrag an den Magistrat. Für den Fall, dass sich die Bahn als Eigentümerin des Vorplatzes diesem Wunsch des Stadtparlaments weiterhin widersetzt, fordert Emmerling alternativ die Prüfung weiterer Standorte im unmittelbaren Umfeld des Hauptbahnhofs.

Emmerling weist darauf hin, dass seit 2001 die Stadt den parteiübergreifenden Wunsch verfolgt, der ersten Gastarbeiter in Frankfurt zu gedenken. Dieses Gedenken sollte, so der Beschluss der Stadtverordneten, an einem Ort realisiert werden, der untrennbar mit dem Ankommen dieser Gastarbeiter verbunden ist. Den Tod des Initiators des Denkmals, des Gastarbeiters und Autors Giuseppe Bruno im Februar, nimmt Emmerling zum Anlass, den Magistrat erneut an seine Verpflichtung zu erinnern.
Mit „Bestürzung“ weist der Sozialdemokrat darauf hin, dass seit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vor neun Jahren so gut wie keine erkennbaren Anstrengungen unternommen worden sind, das Ergebnis des aufwendigen Ideenwettbewerbs für die geplante Gedenkstätte umzusetzen. Der Entwurf sieht eine Installation von 16 aus Stein gemeißelten Koffern auf dem Bahnhofsvorplatz vor. Emmerling: „Offenbar gibt es bis heute keine Bemühungen des Magistrats zur Realisierung des Denkmals. Dies ist in Anbetracht der langjährigen Diskussion, der Mühen für die Realisierung des Ideenwettbewerbs und der allgemeinen Zustimmung für das Projekt in der Stadtverordnetenversammlung weder verständlich noch hinnehmbar.“

SPD Frankfurt am Main

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