SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 18. März 2014

Vorsitzender Mike Josef unterstützt die Beschäftigten von Atos

Frankfurter SPD gegen die Schließung von Atos

Letzte Woche gab die Firmenleitung von Atos Information Technology GmbH die Schließung des Standorts in der Hahnstraße in Frankfurt bekannt. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen. Auf der Betriebsversammlung am 17. März stellte sich die Geschäftsleitung den Fragen der Beschäftigten. „Die Fakten müssen auf den Tisch“, forderten die Beschäftigten. Diese Fakten hatte die Geschäftsleitung jedoch nicht im Gepäck. Die Schließung sei endgültig und nicht verhandelbar. Der Standort als solcher sei nicht mehr wirtschaftlich und könne dies auch perspektivisch nicht sein und müsse deshalb geschlossen werden.

Ebenfalls anwesend an diesem Morgen, die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen, Mike Josef, der Vorsitzende der SPD-Frankfurt und Ralf Heider, Fraktionsvorsitzender des Ortsbeirats 5.

„Es ist unfassbar, dass die Beschäftigten hier ohne jedes Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Wir unterstützen die Forderung der IG Metall, sofort in Verhandlungen über mögliche Alternativen zur Schließung einzutreten“, so die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen.

Auch der SPD-Vorsitzende Mike Josef ist entsetzt: "Den Vorwurf, dass der Standort Frankfurt unwirtschaftlich sei, konnte die Geschäftsleitung zu keinem Zeitpunkt belegen. Auf dieser Grundlage 300 Menschen zu entlassen, ist ein unerträglicher Umgang mit der Belegschaft und schadet dem IT-Standort FFM".

Josef und Nissen halten fest: „Die SPD steht geschlossen hinter den Beschäftigten. Die Fakten müssen jetzt auf den Tisch. Dann müssen die Alternativen zur Schließung gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern verhandelt werden“.

Atos ist ein weltweit agierendes, profitables Unternehmen und zweitgrößter IT-Service-Provider in Europa. „Es muss nun grundsätzlich diskutiert werden, ob es andere Möglichkeiten gibt, mit den behaupteten 10 Prozent Überkapazität am Standort umzugehen, zum Beispiel durch Beschäftigung dieser Arbeitnehmer an anderen Standorten“, so Nissen weiter.

Atos hat in Frankfurt mehrere Standorte. Auch deutschlandweit ist Atos in zehn weiteren Städten vertreten. „Alle Möglichkeiten müssen ergebnisoffen geprüft werden“, so Ulli Nissen weiter: „Denn es geht hier nicht nur um den maximalen Profit, sondern um Arbeitsplätze und um Schicksale von Menschen“.

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