SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

24. März 2014
Eugen Emmerling – Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Römer:

Zeit gewinnen für bessere Lösung bei Senckenberg-Ensemble

Die SPD-Fraktion hat in einem Antrag den Magistrat aufgefordert, auf die Senckenberg-Gesellschaft einzuwirken, die Gestaltung des vorgesehenen Einheitsdaches aus Aluminium für Jügelhaus und Senckenberg-Komplex nochmals zu überarbeiten. SPD-Stadtverordneter Eugen Emmerling: „Das historische Bau-Ensemble um das Jügelhaus - das frühere Auditorienhaus der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften - ist der bauhistorische Kern der Goethe-Universität. Gerade im Jubiläumsjahr der Uni muss mit mehr Respekt an den Umbau gegangen werden.“

Die SPD bittet den Magistrat darüber hinaus, auf die Senckenberg-Gesellschaft einzuwirken, den Abriss großer Teile der bestehenden Fassade des Ensembles Senckenbergmuseum / Jügelbau an der Senckenberganlage zunächst zurückzustellen. Emmerling: „Damit soll Zeit gewonnen werden, die Umbauplanungen so zu verbessern, dass zumindest die Proportionen des historischen Ensembles gewahrt bleiben.“
Eugen Emmerling begründet den SPD-Antrag mit der historischen Bedeutung des Ensembles, das schon „vor der Universitätsgründung eine Einheit bildete“. Denn bevor die Bürgeruniversität 1912 gegründet wurde, stand schon seit sechs Jahren das Auditorienhaus der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften, später als Jügelhaus bekannt. Aus diesem Gebäude und von diesem ausgehend entwickelte sich ab 1912 und später auch nach dem Neuanfang 1945 die heutige Goethe-Universität. Das Jügelhaus kann seine direkte baugeschichtliche und stilistische Verwandtschaft mit dem benachbarten Senckenberg-Komplex, bestehend aus Alter Physik und Senckenberg-Museum, nicht verleugnen. Emmerling: „Jetzt soll das Ensemble ohne Rücksicht auf die Proportionen aufgestockt werden. Selbst wenn der Denkmalschutz zugestimmt hat, sollte die Senckenberg-Gesellschaft von sich aus die Planungen im Interesse des Gesamteindrucks der historischen Baugruppe nochmals überarbeiten.“

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