SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

02. April 2014
Dr. Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Das Internationale Theater im Ostend steht nach Kündigung nach 16 Jahren zum 1.10.2014 vor dem Aus.

„Das Internationale Theater in der Zoo-Passage hat sich in den vergangenen einen wichtigen Platz in der Frankfurter Internationalen Kultur erspielt, es kann nicht sein, dass dieses Theater pünktlich zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank schließen muss“ , erklärte die kulturpolitische Sprecherin Dr. Renate Wolter-Brandecker in einer Anfrage der SPD-Fraktion an den Magistrat.

Jährlich biete das Internationale Theater im Ostend etwa 150 Aufführungen mit 1oo Gastspielen aus 25 Nationen. Dieses kulturpolitische Angebot soll es nach der kurzfristigen Kündigung durch die neue Eigentümergemeinschaft der Zoo-Passage nun nicht mehr geben, erläuterte die SPD-Politikerin aus dem Ostend. „Die bisherige Eigentümergemeinschaft hatte das Theater immer unterstützt und das kulturelle Angebot im Ostend als einen wichtigen Beitrag im Stadtteil angesehen, das jetzt offensichtlich nicht mehr gewollt ist“, erklärte Renate Wolter-Brandecker. In einer Anfrage fordert die SPD-Fraktion den Magistrat zu einer klaren Stellungnahme auf, ob er die Angebote des Internationalen Theaters vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Ostend als notwendig ansieht und bereit ist, alles zu unternehmen, um eine finanzierbare Ersatzspielstätte zu finden. Bei dieser Suche solle der Magistrat auch die Einwerbung von Drittmitteln ins Auge fassen.
„Das Internationale Theater ist ein Kulturzentrum mit wichtigen Funktionen, das aus der multikulturellen Metropole Frankfurt am Main nicht wegzudenken ist, es ist die einzige mittlere Bühne Frankfurts, die der europäischen Kultur und den Konsulaten in Frankfurt Auftrittsmöglichkeiten bietet. Es sei absurd, „dass dieses Theater in unmittelbarer Nähe zur Europäischen Zentralbank pünktlich zu deren Einzug in ihre neuen Hochhäuser aus dem Ostend verschwinden soll“, kritisierte die SPD-Kulturpolitikerin.

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