SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

07. Mai 2014
Dr. Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Kulturdezernent Professor Semmelroth (CDU) und die schwarz-grüne Koalition schaden der Frankfurter Museumlandschaft durch willkürliche Entscheidungen!

„Das monatelange Gepoker über die Zukunft der historisch arbeitenden Museen und des Instituts für Stadtgeschichte muss endlich beendet werden, es müssen konkrete Vorschläge des Dezernates zur Beschlussfassung auf den Tisch gelegt werden“, forderte die SPD-Kulturpolitikerin Dr. Renate Wolter-Brandecker.

Schon im Januar 2014 hatte die SPD-Fraktion im Römer den Magistrat in einer Anfrage aufgefordert, endlich Stellung zu beziehen zu den von der CDU-Fraktion und dem Kulturdezernenten im Oktober 2013 vorgestellten kulturpolitischen Positionspapier der CDU über eine mögliche Zusammenlegung thematisch verwandter Museen. „Es ist erschreckend, dass seitdem offensichtlich nichts geschehen ist, es liegt noch immer kein Konzept zur Beschlussfassung auf dem Tisch“, kritisierte Wolter-Brandecker. Die klare Absage der betroffenen Institutsleiter des Instituts für Stadtgeschichte, des Archäologischen und des Historischen Museums an eine Fusion müssten doch dem Kulturdezernat und der schwarz-grünen Koalition zu denken geben. „Dass in den vergangenen Monaten noch nicht einmal Gespräche mit den Institutsleitern geführt wurden, hat mit einer modernen Unternehmensführung nichts zu tun, das ist blanker Aktionismus und Dilettantismus“, betonte Wolter-Brandecker. Einsparsummen lägen noch nicht auf dem Tisch, die Stellen der ausscheidenden Mitarbeiter im Archäologischen Museum müssten ohnehin teilweise neu besetzt werden, um gesetzliche Aufgaben weiter zu erfüllen. „Es kann nicht sein, dass traditionsreiche Einrichtungen der Stadt Frankfurt abgewickelt werden, um kurzfristige Effekte zu erzielen, ohne Umbaumaßnahmen und Investionen, die durch Zusammenlegungen nötig werden, gegenzurechnen“, kritisierte die SPD-Politikerin.

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