SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

12. Mai 2014

Europa nur im Nachtprogramm

SPD enttäuscht über späte Sendezeit der HR-Spitzenrunde zur Europawahl am 14. Mai

Elf Tage vor der Europawahl am 25. Mai strahlt der Hessische Rundfunk am Mittwoch, 14.05., von 22:45 bis Mitternacht eine Sendung mit den hessischen Spitzenkandidaten für die Europawahl aus. Die SPD im Bezirk Hessen-Süd ist enttäuscht über die späte Sendezeit: „Wir hätten uns eine attraktive Sendezeit für die Europawahl gewünscht, um möglichst viele Menschen zu erreichen“, erklärte Gernot Grumbach, SPD-Vorsitzender des Bezirks Hessen-Süd. Angesichts der Sendezeit muss man sich jedoch fragen: "Bekommt Hessen von der Sendung überhaupt etwas mit?"

Die öffentlich-rechtlichen Sender hätten einen klaren Programmauftrag und sollten zur Willensbildung beitragen. Die Quote dürfe bei gebührenfinanzierten Sendern nicht das wichtigste Entscheidungskriterium sein, so Grumbach weiter. Der Hessische Rundfunk werde der Bedeutung der Europawahl damit nicht gerecht. Vergleichbare Sendungen wie die TV-Duelle von Thorsten Schäfer-Gümbel und Volker Bouffier zur Landtagswahl sowie Peter Feldmann und Boris Rhein bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl wurden um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr gesendet.


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