SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

03. Juni 2014
Sylvia Weber – bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Schließung der Musikschulen in Fechenheim und Zeilsheim: SPD reagiert verärgert

Scharf hat die SPD-Fraktion im Römer das drohende Aus der Standorte der Musikschule in Fechenheim und Zeilsheim kritisiert. „Während bei den Städtischen Bühnen die durch die Tarifabschlüsse gestiegenen Personalkosten zu 90 Prozent durch die Stadt aufgefangen werden, können die Außenstellen der Musikschule sehen, wo sie bleiben“, ärgert sich die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Sylvia Weber. Es sei ein katastrophales Signal, gerade in ohnehin benachteiligten Stadtteilen wie Fechenheim und Zeilsheim Einrichtungen der kulturellen Bildung zu schließen.

Vorausgegangen war die Nachricht, dass aufgrund der Tarifabschlüsse und der demzufolge gestiegenen Personalkosten die Musikschule Frankfurt ab 2015 ihre Außenstellen in Zeilsheim und Fechenheim werde schließen müssen – und das ist womöglich nur der Anfang.
Der Fechenheimer Elterninitiative sagte Weber die Unterstützung ihrer Fraktion zu. „Gerade in Stadtteilen, in denen vermehrt sozial schwächer gestellte Familien leben, muss die Stadt in kulturelle Bildung investieren“, betonte die Stadtverordnete. Verglichen mit der Kompensation der erhöhten Personalkosten an den Bühnen, die im Sinne der Beschäftigten richtig sei, seien die Summen, um die es hier gehe, ein Witz.
„Wir möchten nicht, dass die Musikschule ihr Angebot ausdünnen muss, auf das viele Familien angewiesen sind, die sich keinen privaten Musikunterricht für ihre Kinder leisten können und auf ein wohnortnahes Angebot bauen“, so Weber. „Es ist und bleibt Aufgabe städtischer Bildungspolitik, allen Kindern Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen, auch wenn der Magistrat dieses Ziel offenbar aus den Augen verloren hat“, sagte die Stadtverordnete abschließend.

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