SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

01. Juli 2014
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Abgabefrist für Philosophicum verlängern – Das Gebäude darf kein Reichendomizil werden

„Die Abgabefrist für die Bankbürgschaft beim Philosophicum sollte bis Jahresende verlängert werden“. Diese Forderung richtet der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, an die schwarz-grüne Römerkoalition. „Eine Verschiebung ist kein Beinbruch, da die Verabschiedung des Bebauungsplanes selbst nach den in der Regel zu optimistischen Angaben der Koalition frühestens zu diesem Zeitpunkt zu erwarten ist.

Bis zur Rechtskraft wird weitere Zeit vergehen“. Allerdings müsse auch klar sein, dass die Verabschiedung des Bebauungsplanes der allerletzte Termin sein werde, an dem die Projektgruppe noch die Möglichkeit nutzen könne, ihr Projekt zu realisieren.

Entsetzt äußerte sich Oesterling in diesem Zusammenhang über Vorstellungen der ABG, das Philosophicum möglicherweise an einen Investor verkaufen zu wollen, der die Absicht habe, in dem Gebäude ausschließlich Eigentumswohnungen zu realisieren. „Wohnungen für Reiche hat Schwarz-Grün in den letzten Jahren genug gebaut. Das gilt insbesondere für das Westend. Wenn jetzt auch noch das Philosophicum ein Reichendomizil werden soll, wird das Konzept Kulturcampus endgültig auf den Kopf gestellt.“

SPD Frankfurt am Main

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