SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

02. Juli 2014
Anneliese Scheurich – Sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Keine Verschlechterung der sicherheitspolitischen Infrastruktur!

Als „massiven Einschnitt und eine Geringachtung des Sicherheitsbedürfnisses der Bevölkerung“ bewertet die sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Anneliese Scheurich, Überlegungen der Polizei, acht der insgesamt 19 Frankfurter Polizeireviere mittelfristig schließen zu wollen.

„Ein Abbau von fast der Hälfte der Frankfurter Reviere ist ein zu massiver Eingriff in die sicherheitspolitische Infrastruktur“, kritisiert die Sicherheitspolitikerin. Zwar begrüße sie das Bestreben, mehr Polizistinnen und Polizisten auf die Straßen zu bringen und so dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Menschen Rechnung zu tragen. „Aber nicht um den Preis der Schließung von so vielen Revieren. Wenn man so vorginge, würde man den Teufel mit Beelzebub austreiben. Unter dem Strich wäre nichts gewonnen.“

Scheurich erwartet, dass die Polizei bei ihren Strukturveränderungen maßvoll und mit Augenmaß vorgeht. „Ich verstehe, dass man an der ein oder anderen Stelle über die Zusammenlegung von Revieren reden kann. Ziel der Umstrukturierung muss es aber aus meiner Sicht und der Sicht meiner Fraktion sein, insgesamt ein Mehr an subjektiver Sicherheit zu erreichen. Das gelingt jedoch sicher nicht, wenn gleichzeitig bewährte Anlaufstellen derart ausgedünnt werden.“

SPD Frankfurt am Main

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