SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

03. Juli 2014
Dr. Renate Wolter-Brandecker, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion:

Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bad Vilbel geht zu Lasten der Frankfurter Patientinnen und Patienten!

„Ein Zusammenschluss der Notdienste von Bad Vilbel und Frankfurt führt unweigerlich zu einer erheblichen Verschlechterung der Notfallversorgung der Frankfurter Patientinnen und Patienten und muss dringend korrigiert werden“, forderte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Renate Wolter-Brandecker.

Sollte die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, den Ärztlichen Bereitschaftsdienst in Bad Vilbel zum 1.7.2014 zu schließen Bestand haben und die Patienten zu den Bereitschaftsdiensten nach Frankfurt in das Bürgerhospital oder in das Ärztehaus ins Gallus fahren müssen, wird es zu einer erheblichen Verschlechterung der Notfallversorgung in Frankfurt durch längere Wartezeiten geben, befürchtet die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Renate Wolter-Brandecker. „Gerade in Notfallsituationen ist der Patiententourismus von Bad Vilbel nach Frankfurt nicht akzeptabel, was auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV Hessen) bekannt sein müsste“, erklärte die SPD-Politikerin. Die KV würde damit auf dem Rücken kranker Menschen sparen. Deshalb solle sie diese Entscheidung schnellstens korrigieren, forderte die Gesundheitspolitikerin.
In einer Anfrage an den Magistrat fordert die SPD-Fraktion Antworten, wann der Magistrat über die Maßnahmen der KV Hessen informiert wurde und welche Auswirkungen dies für die Notfallambulanzen in Frankfurt haben werde. Den Hessische Sozialminister Stefan Grüttner forderte sie auf, sich als Aufsichtsbehörde für die Kassenärztliche Vereinigung für den Erhalt des Notdienstes in Bad Vilbel einzusetzen um weiterhin in Bad Vilbel eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten in Notfällen zu garantieren.

SPD Frankfurt am Main

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