SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

04. August 2014
Dr. Renate Wolter-Brandecker, SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend:

SPD fragt nach „wundersamer Kostenreduzierung“ für den Aufzug in der S-Bahn-Station Ostendstraße

Eine „wundersame Kostenreduzierung“ hat die SPD-Stadtverordnete aus dem Ostend, Renate Wolter-Brandecker, für den seit 13 Jahren geforderten Aufzug in der S-Bahnstation Ostendstraße entdeckt.

„Noch im Jahr 2007 hatte der Magistrat für den Aufzug eine Summe von 6,2 Millionen Euro errechnen lassen und damals mit dem Argument der zu hohen Kosten den Aufzug statt in der Ostendstraße im Bankenviertel bauen lassen“, berichtete die SPD-Politikerin. Jetzt habe der Magistrat in seinem Vortrag M 96 jedoch nur noch über Gesamtkosten von 1,35 Millionen Euro berichtet. „Es war doch seit 2001 bekannt gewesen, dass gerade die Station Ostendstraße mit ihren vielen neuen Wohnungen, sowie für die Besucher der Volkshochschule, des Abendgymnasiums, des Nachbarschaftszentrums, des Konservatoriums und des Internationalen Familienzentrums ein behindertengerechter Ausbau der S-Bahnstation dringend notwendig war und ist“, kritisierte die Stadtverordnete und fragte verwundert, ob man „das .Stadtparlament bewusst jahrelang falsch informiert hat“.

Nach jahrelanger Verweigerung des Aufzuges solle jetzt eine Variante mit zwei Aufzügen über eine Zwischenebene gebaut werden, was nun bereits für „nur“ 1,35 Millionen Euro möglich sein solle.
In einer Anfrage an den Magistrat will die SPD-Fraktion über die aktuellen Planungen und vor allem über die wundersame Kostenreduzierung informiert werden. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die neue Variante nicht schon vorher in Erwägung gezogen worden sei. „Es gibt auch keine Informationen, wo der Aufzug nach der neuen Planung nach oben führt, ob auch bei dieser neuen Version Eingriffe in den Schulhof der Uhlandschule erforderlich sind und warum sich die Bahn-AG nicht an den Kosten beteiligt, fragte Renate Wolter-Brandecker. Der Magistrat wurde aufgefordert, gleichzeitig mit dem Einbau des Aufzugs auch über eine Verbesserung der Gesamtsituation der S-Bahn-Station nachzudenken. „Diese Station ist alles andere als ein Aushängeschild für die Europäische Zentralbank und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ab Dezember den S-Bahnhof für ihren Weg zur Arbeit nutzen werden. Daher sei es dringend geboten, dass auch die S-Bahnstation dem von der Innenstadt gewohnten Standard entspricht.

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