SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

16. September 2014
Rita Streb-Hesse – Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Integration:

Pakt für den Nachmittag als Chance für die Stadt nutzen: Alle Details rechtzeitig klären

Nachdem jetzt klar ist, dass Frankfurt zu den sechs Schulträgern gehört, die ab dem Schuljahr 2015/16 zu den Pilotregionen des Landesprogramms „Pakt für den Nachmittag“ zählen, will die SPD-Fraktion im Römer die offenen Fragen mittels einer Anfrage an den Magistrat klären. „Der zentrale Punkt ist selbstredend, welche Voraussetzungen die Schulen in Hinsicht auf bereits bestehende Ganztagsprogramme erfüllen müssen und an welchen Schulen räumliche Bedingungen nicht erfüllt werden“, sagte die Ausschussvorsitzende.

Angesichts der Tatsache, dass 70% der Frankfurter Kinder einen Ganztagsplatz in einer Kita hätten, aber nur knapp über 50% einen Betreuungsplatz nach ihrer Einschulung, sei der Pakt für den Nachmittag eine große Chance. Künftig übernähme das Land die Betreuung bis 14.30 Uhr, so dass die Kommune den Rest des Nachmittags im Anschluss nur noch bis 17 Uhr finanzieren müsse. „Uns interessiert, ob die bestehende Trägervielfalt an den Grundschulen auch unter der Landesfinanzierung bestehen bleibt und ob sich die Entgelte für die Familien ändern werden“, so Streb-Hesse. Ebenfalls sei unklar, ob es Änderungen an den Gruppengrößen, den Qualifikationen des Erzieherpersonals und der Fachkraft-Kind Relation geben werde.
Was die Finanzierung angeht, gelte es zu erfahren, welche Summe für die Stadt Frankfurt frei werde, wenn Wiesbaden künftig die Kosten bis halb drei am Nachmittag übernimmt. „Wir hoffen, dass die potenziell frei werdenden Mittel uns erlauben, die Ganztagsschulbetreuung an unseren Grundschulen schneller auszubauen, was ja erklärtes Ziel aller Fraktionen ist“, erklärte die Bildungspolitikerin.

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