SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

05. November 2014
Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Romanfabrik darf nicht in ihrer Existenz gefährdet werden!

„Der Romanfabrik helfen keine Lippenbekenntnisse, sie braucht die weitere finanzielle Unterstützung der Stadt“, forderte die SPD-Politikerin.

Seit fast 30 Jahren existiere nun die Romanfabrik, und in dieser Zeit sei sie ein unverzichtbarer Teil der Frankfurter Literaturszene geworden. Das breite Spektrum von Autorenlesungen, das Literaturfest Metropolitan, das Philosophische Café, die zahlreichen musikalischen Veranstaltungen oder die Schreibwerkstatt gehörten seit langem zum Spektrum der Kulturarbeit. „Michael Hohmann und die Romanfabrik haben eine ausgezeichnete Arbeit geleistet und brauchen zur Fortführung dieser Arbeit dringend die Unterstützung der Stadt Frankfurt,“ erklärte Wolter-Brandecker. Die SPD-Fraktion werde sich für eine Erhöhung des bisherigen Etats einsetzen. Von Lippenbekenntnissen und von den Einnahmen einmaliger Benefizveranstaltungen könne das Defizit der Romanfabrik nicht aufgefangen und die Weiterarbeit im bisherigen Umfang nicht gewährleistet werden. „Wir fordern den Kulturdezernenten auf, der Romanfabrik den erforderlichen Zuschuss zu gewähren und im eigenen Literaturetat diese Summe einzusparen“, forderte die SPD-Politikerin. Dazu müssten die Eigenveranstaltungen des Kulturdezernates reduziert werden. Man könne nicht immer die Bedeutung der Literaturstadt Frankfurt hervorheben und dann eine der wichtigsten Einrichtungen in diesem Bereich ausbluten lassen. Wolter-Brandecker kritisierte in diesem Zusammenhang noch einmal scharf die Kürzungen der Landesförderung im Jahr 2010. Der Hessische Wissenschaftsminister sei gefordert, endlich diese Kürzungen rückgängig zu machen.

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