SPD Frankfurt am Main

Meldung:

02. Dezember 2014
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Pfingstberg-Bebauung: Cunitz schickt seinen neuen Amtsleiter vor und betreibt offensichtlich langfristig die Annäherung an den SPD-Vorschlag

Mit Interesse hat die SPD-Fraktion im Römer Äußerungen des neuen Frankfurter Planungsamtsleiters Martin Hunscher in zwei Frankfurter Zeitungen zur Kenntnis genommen, die letztlich darauf hinauslaufen, der von Oberbürgermeister Feldmann und der Römer-SPD vorgeschlagenen Bebauung des Pfingstberges doch näherzutreten. „Offenkundig wächst im Dezernat die Erkenntnis, dass an der Bebauung dieses Gebietes nichts vorbeiführt“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling. „Und jetzt schickt Cunitz seinen neuen Amtsleiter vor, um eine Annäherung an den SPD-Vorschlag vorzubereiten“. Mit seinen Äußerungen, in den nächsten 10 bis 15 Jahre besitze Frankfurt genügend Baulandreserven, für die Zeit danach müssten aber auch Flächen wie der Pfingstberg geprüft werden, sei der neue Planungsamtsleiter auch zeitlich nicht weit von den Vorstellungen der SPD entfernt. Auch Cunitz selbst hatte in der Vergangenheit davon gesprochen, Frankfurt komme ohne weitere Eingriffe in landwirtschaftliche Flächen nicht aus und in diesem Zusammenhang gefordert, „man müsse auch über einen zweiten Riedberg reden“. Nachdem Cunitz diese Position zwischenzeitlich relativiert habe, trete sein Amt dem nun offenbar doch wieder näher, sicherlich nicht ohne Zustimmung des Dezernenten. Nicht anfreunden kann sich die SPD allerdings mit Hunschers Überlegungen, am Pfingstberg möglicherweise statt einem Wohngebiet ein Gewerbegebiet auszuweisen. „Gegen eine Gewerbegebiet mit dem entsprechenden LKW-Verkehr wäre der Widerstand vor Ort sicherlich noch größer“, so Oesterling. „Außerdem stellt sich dann die Frage, wo die zusätzlichen Arbeitskräfte wohnen sollen. Aber vielleicht hatte der Vorschlag ja nur eine taktische Funktion“.

SPD Frankfurt am Main

Sitemap