SPD Frankfurt am Main

Meldung:

03. Dezember 2014
Rita Streb-Hesse – Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Integration:

SPD verärgert über Zuschussstreichung für Ferienkinder in der Erweiterten Schulischen Betreuung

Mit scharfer Kritik hat die SPD-Fraktion im Römer auf die Nachricht reagiert, dass die Stadt Frankfurt ab den kommenden Weihnachtsferien die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr der Ferienkinder in den Erweiterten Schulischen Betreuungen (ESB) nicht mehr übernehmen wird. „Die Klientelpolitik der schwarz-grünen Koalition, die sozial schwächer gestellte Familien überhaupt nicht mehr im Blickfeld hat, geht in die nächste Runde“, ärgert sich die Ausschussvorsitzende Rita Streb-Hesse. Die logische Folge sei, dass ESBs in den Stadtteilen, die laut der jüngsten Sozialraumstudien mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hätten, eben weniger Ausflüge anbieten könnten.

Laut Überzeugung der SPD-Fraktion müsse aber genau da mehr Geld investiert werden, um diesen Kindern eine Teilhabe am reichen kulturellen Angebot der Stadt ermöglichen zu können. „Es ist völlig inakzeptabel, an dieser Stelle und bei diesen für die Stadt lächerlichen Beträgen Konsolidierungsmaßnahmen einzuleiten“, erklärte Streb-Hesse.
Gerade in den Ferienzeiten hätten die ESBs die Zeit, Einrichtungen wie den Zoo, den Palmengarten, ein Theater oder das Schwimmbad zu besuchen.
„Die Kinder, deren Eltern neben dem Eintrittsgeld nicht auch noch jedes Mal die Fahrtkosten tragen können und wollen, bleiben dann eben zuhause oder es gibt nur noch Angebote im Stadtteil, die fußläufig zu erreichen sind“, so die Bildungspolitikerin. Nach der Schließung der Außenstellen der Musikschule in Fechenheim und Zeilsheim und der angekündigten Erhöhung der Nutzungsgebühren für die Stadtbibliothek sei das die nächste Fehlentscheidung der Koalition, die einmal mehr unter Beweis stelle, dass ihr der sozialpolitische Auftrag kommunaler Bildungspolitik komplett aus dem Blickfeld geraten ist.

SPD Frankfurt am Main

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