SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

08. Dezember 2014
Anna Latsch – Integrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD kritisiert Frankfurter CDU wegen deren Antrag zum Burka-Verbot

„Es ist typisch CDU! Um von der eigenen Schwäche in der Fraktion oder Partei abzulenken, versuchen die CDU-Männer regelmäßig eine Diskussion auf dem Rücken von Migrantinnen und Migranten“, kommentiert die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, Anna Latsch, den Vorstoß des Frankfurter CDU-Kreisvorsitzenden Uwe Becker auf dem Bundesparteitag seiner Partei, einen Antrag für das Verbot für das Tragen von Burkas in der Öffentlichkeit durchzusetzen. Doch diesmal ginge die geübte Strategie nicht auf, denn selbst die stockkonservative Hessen-CDU habe durch Ihren Generalsekretär mitteilen lassen, man unterstütze Uwe Becker hierbei nicht. „Da hat sich der vorläufige OB-Kandidat in den Regen gestellt und bleibt alleine. Von Landesseite gibt es offensichtlich keine Unterstützung, dort haben sie Frankfurt wohl bereits abgeschrieben“, so Latsch.

„Inhaltlich werde ich den Antrag der Frankfurter CDU nicht kommentieren, weil er substanzlos, populistisch und letztendlich doch bloß eine Nebelkerze ist“, so Latsch. Die Diskussionen ernsthaft inhaltlich zu führen wäre ein wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen, aber nur ein Verbot zu fordern löse das Problem nicht und treffe vor allem die Frauen, die oftmals nicht selbst entscheiden könnten, ob sie eine Burka tragen möchten oder nicht.

SPD Frankfurt am Main

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