SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

09. Januar 2015
Dr. Renate Wolter-Brandecker, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

„SPD-Gesundheitspolitikerin weist Äußerungen über das Klinikum Höchst als „unüberlegt und unqualifiziert“ zurück.

Als „unüberlegt und unqualifiziert“ hat die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Frankfurter Römer, Dr. Renate Wolter-Brandecker, die Äußerungen des Aufsichtsratsvorsitzenden des Bürgerhospitals, Kosta Schopow, kritisiert.
Solche Äußerungen strotzten vor Unwissenheit, erklärte die SPD-Politikerin in einer Pressemitteilung. „Herr Schopow müsste wissen, dass das Höchster Klinikum für die Versorgung der Bevölkerung im gesamten Frankfurter Westens dringend notwendig ist.


Der Aufsichtsratsvorsitzende hatte bei der Scheckübergabe des Landes Hessen für einen Teilneubau des Bürgerhospitals das städtische Klinikum Höchst als ein „Krankenhaus, das keinem nützt“, abqualifiziert.

Die SPD-Politikerin wies „mit allem Nachdruck“ auch die Forderung zurück, das Höchster Krankenhaus von einem der Maximalversorgung in ein Stadtteilkrankenhaus umzuwandeln.
„Herr Schopow spricht von Überkapazitäten an Klinikbetten in Frankfurt und baut gleichzeitig seine eigene Klinik aus. Dagegen ist eher der Ausbau des Bürgerhospitals bei dem nachweisbaren großen innerstädtischen Klinikangebot wohl weniger notwendig, während der Frankfurter Westen dringend die vorhandenen Betten benötigt“, sagte Renate Wolter-Brandecker. Der Frankfurter Westen mit seinen 120.000 Einwohnern sei medizinisch schlechter versorgt als die Innenstadt, was eine Analyse der Kassenärztlichen Vereinigung in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Sozialministerium ergeben habe. „Höchst ist als Krankenhaus der Maximalversorgung nicht nur die Stammklinik für den Frankfurter Westen, sondern ist auch für die Region mit seinen überregionalen Versorgungsschwerpunkten unverzichtbar“, unterstrich die SPD-Politikerin. Auch für die Infraserv und die Höchst KG mit 22.000 Mitarbeitern sei es wichtig, das Klinikum Höchst mit seinem breiten Spektrum und seiner medizinischen Versorgung auf Spitzenniveau in der Nähe der Industrie in unmittelbarer Nähe zu haben. Notfallversorgung und Katastrophenschutz in Nachbarschaft des Flughafens sei unverzichtbar. Zudem sei das Klinikum Höchst Notfallversorger für etwa 50.000 Patienten. Herr Schopow sei gut beraten, „sich um eine funktionierende Zusammenarbeit seiner Klinik mit der Klinik der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist zu kümmern, über die seit langem verhandelt wird, aber nicht voran kommt, statt sich unqualifiziert in die Entwicklung anderer Kliniken einzumischen“, forderte die SPD-Gesundheitspolitikerin.

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