SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 28. Januar 2015

02.02.2015 19.30 Uhr Saalbau Gutleut frankfurt.digital

SPD Frankfurt hält die digitale Standortpolitik des Magistrats für unzureichend

Zu diesem Thema veranstaltet die Frankfurter SPD Im Rahmen der bundesweiten SPD-Kampagne „Digital Leben“ eine Podiumsdiskussion „frankfurt.digital“. Zielsetzung der Veranstaltung ist es, den Blick auf die digitale Wirtschaft in Frankfurt zu richten und Maßnahmen zu diskutieren, wie der Wirtschaftsstandort zu einem Vorreiter der Digitalisierung werden kann.

Die Ausgangssituation in Frankfurt ist günstig. In der Stadt befindet sich der größte und leistungsfähigste Internetknoten der Welt. In dessen Umfeld haben sich große Rechenzentren und andere IT-Dienstleister angesiedelt. Die Rechner- und Speicherkapazität sind hier so groß wie sonst nirgends. Die „Cloud“ schwebt quasi über der Skyline. Doch trotz dieser Standortvorteile droht Frankfurt im nationalen und internationalen Wettbewerb um digitale Geschäftsmodelle und digitale Talente ins Hintertreffen zu geraten. Insbesondere Berlin stiehlt Frankfurt die Show und lässt sich als neues Mekka der digitalen Start-ups feiern. Mit dem Ergebnis, dass plötzlich reihenweise Investoren aus dem Silicon Valley Büros an der Torstraße in Berlin Mitte eröffnen.
Der derzeitige Magistrat in Frankfurt lässt nicht erkennen, dass er in der Lage ist, die Stadt besser zu positionieren. Es mangelt an einer digitalen Standortpolitik, die auf der Grundlage eines tieferen Verständnisses der durch die Digitalisierung hervorgerufenen Veränderungsprozesse formuliert ist. Die Chancen der Digitalisierung gehen weit über Geschäftsmodelle wie den Internetversandhandel hinaus. Unser Anspruch in Frankfurt muss es sein, reale Wertschöpfung zu kreieren und hochwertige und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen: In der IT-Branche, im Handel, im Mittelstand und auch in der Industrie.

Wie das Gelingen kann, ist die zentrale Frage einer Podiumsdiskussion. zum Thema:

frankfurt.digital- Chancen der Digitalisierung für den Wirtschaftsstandort Frankfurt
am 2. Februar 2015, 19:30 Uhr im Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, Frankfurt

Die geladenen Experten bringen aus unterschiedlichen Perspektiven ihre Erkenntnisse und Erfahrungen ein:

Thorsten Schäfer-Gümbel ist Vorsitzender der hessischen SPD, stellvertretender Vorsitzender der Bundes SPD und u.a. Leiter der AG „Neues Wachstum“ beim SPD Parteivorstand

Dr. Constanze Kurz ist Mitglied des Vorstandes der IG Metall und leitet das Ressort Zukunft der Arbeit.

Günther Leßnerkraus ist Leiter der Abteilung Innovation und wirtschaftsnahe Forschung im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.
Bernhard Pussel ist Vorstand des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V..

Die Diskussion wird geleitet von Georg Maier. Er ist Mitglied der Denkwerksatt Digitalisierung der hessischen SPD und war im Wahlkampf 2013 Wirtschaftsberater von Peer Steinbrück mit dem Themenschwerpunkt „Industrie 4.0“.


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