SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

24. Februar 2015
Sylvia Weber, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Engagement des Oberbürgermeisters für Fechenheim und Zeilsheim lässt Musikschulangebot wieder aufleben: die Krempa-Stiftung springt ein

Mit Erleichterung und Freude hat die SPD-Fraktion im Römer auf das Engagement der Hannelore-Krempa-Stiftung in Fechenheim reagiert, das durch die Vermittlung des Oberbürgermeisters zustande gekommen ist. „Es ist eine gute Nachricht für die Fechenheimer und Zeilsheimer Familien, dass die Musikschule vor Ort ihre Außenstelle wieder
öffnet, und sowohl die elementare Musikerziehung als auch der Klavierunterricht wieder angeboten werden“, so die bildungspolitische Sprecherin Sylvia Weber.

Die SPD-Politikerin hob hervor, dass ihre Fraktion im Rahmen der jüngsten Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2015/16 einen Antrag gestellt hatte, der die Schließung der Außenstellen in Fechenheim und Zeilsheim hätte verhindern können. Die schwarz-grüne Koalition im Römer habe diesen jedoch abgelehnt.
„Der Oberbürgermeister repariert jetzt, was die Koalition versäumt hat, nämlich in den benachteiligten Stadtteilen das Kulturangebot für Kinder und Jugendliche zu erhalten und
ausreichend finanziell zu unterstützen. Sie bedankte sich bei der Krempa-Stiftung für deren Engagement und Hilfe.
Hintergrund für die Schließung der beiden Außenstellen seien die gestiegenen Personalkosten der Musikschule gewesen, welche die Stadt nicht durch einen höheren Zuschuss kompensiert habe – was bei anderen Einrichtungen sehr wohl der Fall gewesen sei.
„Es ist ein wiederholter Fehler der schwarz-grünen Koalition, bei denjenigen zu sparen, die sich am wenigsten wehren können, z.B. in dem sie kulturelle Bildungsangebote in der Peripherie streicht und auf Angebote in der Innenstadt verweist“, kritisierte Weber das Vorgehen der Bildungsdezernentin. Die SPD-Fraktion mache sich vor allem für diejenigen Stadtteile stark, in denen das Angebot nicht so groß ist und das Wegbrechen einzelner Kulturangebote eine Leere hinterlasse. „Dies ist ein Beitrag zum sozialen Frieden in dieser Stadt“, so Weber.
Es gehe ihr darum, städtische Gelder gezielt dort zu investieren, wo sie Kindern und Jugendlichen erreichen, die nicht von zu Hause aus an kulturelle Bildung herangeführt werden, betonte die Stadtverordnete.
Nach dem gleichen Prinzip agiere im Übrigen auch die schwarz-grüne Landesregierung, wenn sie mit Hilfe des Sozialindexes die Lehrerzuweisung an die Schulen am Bedarf vor Ort orientiere. Eine solche Haltung müsse unterstützt werden.
„Wir freuen uns, dass es dem Oberbürgermeister gelungen ist, mit Unterstützung der Hannelore-Krempa-Stiftung ein Bildungsangebot wieder herzustellen, das schon eingestellt worden ist“, betonte Weber abschließend.

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