SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

12. März 2015
Sylvia Weber, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD spricht sich für Verlagerung der Europäischen Schule aus – Alternativstandort könnte in Praunheim sein

Die Europäische Schule am Praunheimer Weg in der Nordweststadt platzt aus allen Nähten und die Erweiterungsmöglichkeiten am bisherigen Standort sind begrenzt. Die SPD-Fraktion im Römer schlägt nun eine komplette Verlagerung vor und bringt auch gleich einen Alternativstandort im benachbarten Praunheim ins Spiel. „Wir wollen die Europäische Schule in Frankfurt behalten, aber eine Erweiterung am jetzigen Standort geht zu Lasten der benachbarten Ernst-Reuter-Schule und wird dem Platzbedarf der Europäischen Schule trotzdem nicht gerecht. Eine Verlagerung würde beiden Schulen die nötigen Entwicklungsmöglichkeiten geben. Wir fordern den Magistrat auf, die Option Praunheim intensiv zu prüfen und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das mit der Machbarkeitsstudie befasst ist, auf diese Option hinzuweisen“, so Sylvia Weber, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Im benachbarten Praunheim dürfte die Schule nach Meinung der Sozialdemokraten willkommen sein. „Das Entwicklungsgebiet nördlich der Heerstraße bietet ausreichend Flächenpotenzial und ist verkehrlich gut erschlossen. Zudem dürfte den Bürgerinnen und Bürgern eine Schule wesentlich angenehmer sein, als ein möglicherweise lauter Gewerbebetrieb“, so Hans-Jürgen Sasse, Fraktionsvorsitzender der SPD im für Praunheim zuständigen Ortsbeirat 7. Mit einer Verlagerung könnten auch die Bemühungen zur Verlängerung der U 6 und die Anbindung an die Regionaltangente West einen zusätzlichen Schub bekommen.
„Die Dezernentin hat in der Stadtverordnetenversammlung bereits klargemacht, dass der Platz für die Europäische Schule mittelfristig ohnehin nicht ausreichen wird. Es ist uns wichtig, sowohl für die Ernst-Reuter-Schule als auch für die Europäische Schule klare Perspektiven zu schaffen und endlich mit offenen Karten zu spielen“, betonte Weber.
Es sei schon zu viel Zeit nutzlos verstrichen, was für großen Ärger im Stadtteil und für Frust bei beiden Schulgemeinden gesorgt habe. Beide Schulen seien von großer Bedeutung für Frankfurt und hätten klare Ansagen und verlässliche Planungsmöglichkeiten verdient.
Der Ortsbezirk 7 beherberge schon die Französische und Japanische Schule und würde mit der Verlagerung der Europäischen Schule zum wichtigsten internationalen Schulstandort der Stadt werden.

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