SPD Frankfurt am Main

Meldung:

28. April 2015

Für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und sichere Arbeitnehmerrechte

125 Jahre Tag der Arbeit, wir bleiben dran!
+Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!

Seit 125 Jahren feiern wir am 1. Mai den Tag der Arbeit. Und damit dieser Tag nicht zu einem verstaubten Gedenktag unter vielen wird, gehen auch in Hessen wieder tausende von Menschen auf die Straße und nehmen an zahlreichen Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes teil. Die SPD Hessen ruft dazu auf, den Geburtstag des 1. Mai zum Anlass zu nehmen, gemeinsam mit den Gewerkschaften für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und sichere Arbeitnehmerrechte zu demonstrieren.

Bei vielen dieser Kundgebungen sind auch prominente SPD-Politiker vertreten. So spricht der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel an diesem Tag um 10 Uhr in Limburg auf dem Kauflandgelände. Auf dem Römerberg in Frankfurt ist neben Gewerkschaftsvertretern auch Oberbürgermeister Peter Feldmann zentraler Redner. Denn nur mit starken Gewerkschaften und einer starken Sozialdemokratie sind die Arbeitnehmerrechte sicher.

Das Motto zum 1. Mai heißt in diesem Jahr „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir“. Denn nach wie vor geht es darum, Arbeit zu gestalten und zwar im Sinne von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dazu zählen gerechte Löhne und Einkommen ebenso wie gute Arbeitsbedingungen. Weitere Veranstaltungen des DGB Hessen-Thüringen findet man hier:1. Mai 2015.

Die SPD kann am 1. Mai eine positive Bilanz der sozialdemokratischen Politik für Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmer ziehen:

- Der Mindestlohn ist seit Jahresbeginn in Kraft und ein Erfolgsmodell. Für 3,7 Millionen Menschen in unserem Land bedeutet das jeden Monat mehr Geld im Portemonnaie. Und wir machen uns dafür stark, dass er nicht ausgehöhlt wird: Eine Stunde muss eine Stunde bleiben und das muss dokumentiert werden.

- Wir setzen uns ein gegen Tarifflucht von Arbeitgebern, für eine höhere Tarifbindung und die Sicherung der Tarifeinheit.
- Wer 45 Beitragsjahre gearbeitet hat, soll früher ohne Abschläge in Rente gehen können. Die von uns durchgesetzte Rente mit 63 drückt unseren Respekt vor der Lebensleistung langjährig Beschäftigter aus.

- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss künftig überall gelten. Die SPD setzt sich für mehr Entgeltgleichheit in den betrieben ein.

-Langzeitarbeitslose und auf dem Arbeitsmarkt besonders Benachteiligte sollen neue Chancen erhalten.

- Arbeitgeber müssen sich auf veränderte Arbeitsbedingungen und Erwerbsbiografien sowie den Bedürfnissen von Familien einstellen. Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt muss zu mehr Beschäftigung und guter Arbeit führen, Mitbestimmungsrechte von Betriebs- und Personalräten müssen gestärkt werden.

-Starke gewerkschaften und Arbeitnehmerrechte sind unverzichtbar, in der globalisierten Wirtschaft mit ihren Chancen für Wachstum und Wohlstand müssen klare Regeln und Rechte für Arbeitnehmer gelten. Das gilt auch für Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA.

SPD Frankfurt am Main

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