SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

30. April 2015
Sylvia Weber, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Die Platzvergabe an die weiterführenden Schulen endlich transparent organisieren – SPD-Fraktion fordert Magistrat zum Handeln auf und bringt Regionalquote ins Spiel

„Es ist jedes Jahr das gleiche Drama, aber jetzt muss sich etwas ändern: Der Schulträger muss mit dem Staatlichen Schulamt verhandeln, um die Platzvergabe für die fünften Klassen endlich transparent und nachvollziehbar zu machen“. So begründet die bildungspolitische Sprecherin Sylvia Weber einen Antrag ihrer Fraktion, der den Magistrat auffordert, für das kommende Schuljahr 2016/2017 die Kritikpunkte der Eltern endlich aufzugreifen. „So lange jede Schulleitung für sich entscheidet, welche Kriterien des Hessischen Schulgesetzes sie anlegt und welche nicht, bleibt für die Eltern unklar, warum ihr Kind abgelehnt wird, ein anderes hingegen nicht“, so die Bildungspolitikerin.

Anlass für den Antrag sei die aktuelle Wut vieler Eltern, deren Kinder ohne Begründung keinen ihrer drei Erstwünsche an den weiterführenden Schulen trotz Wohnortnähe bekommen haben.
„Unsere Idee ist, in den künftigen Bildungsregionen eine
Regionalquote einzuführen. Alle weiterführenden Schulen innerhalb einer Bildungsregion müssten dann jeweils einen noch
auszuhandelnden Prozentsatz an Fünftklässlern aus ihrer
Bildungsregion aufnehmen. Wie hoch dieser Anteil sein soll, könnten die Schulen unter sich und in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt aushandeln“, schlägt Weber vor.
Das willkürliche Lotteriespiel müsse jedenfalls aufhören. „Eltern genießen in Hessen das Recht, über eine weiterführende Schulform für ihr Kind zu entscheiden. Sie dürfen zu Recht erwarten, über die Bedingungen der Platzvergabe informiert zu werden. Eine Ablehnung ist mit einer Begründung auch besser zu verstehen als ein kommentarloses Absageschreiben“, sagte Weber abschließend.

SPD Frankfurt am Main

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