SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

13. Mai 2015
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Nichteinigung der Koalition zur Umgestaltung der Berliner Straße ist eine Chance für die Stadtentwicklung

„Die Nichteinigung der Koalition über die zukünftige Gestaltung der Berliner Straße ist ein Zeichen für die Entscheidungsunfähigkeit der Koalition und gleichzeitig eine Chance für die Stadtentwicklung“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf eine Meldung der Frankfurter Neuen Presse, wonach die schwarz-grüne Römerkoalition die Entscheidung über die Frage, ob die Berliner Straße künftig auf zwei Spuren zurückgebaut werden soll, auf die Zeit nach der nächsten Kommunalwahl verschoben habe.

„Offensichtlich ist die Koalition im Herbst ihrer Zusammenarbeit nicht mehr in der Lage, eine derartige Frage zu entscheiden, obwohl die Frage seit Jahren zwischen CDU und Grünen beraten worden ist. Erste Vorstellungen gingen schließlich noch auf den früheren Planungsdezernenten Edwin Schwarz zurück“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. „Damit ergibt sich aber auch eine Chance für die Stadtentwicklung“. Statt die Berliner Straße zu verengen favorisiert die SPD eine Stilllegung der nördlichen Mainuferstraße zwischen Untermain- und Alter Brücke. „Eine Verengung der Berliner Straße auf zwei Fahrspuren bringt nicht den erhofften städtebaulichen Gewinn und verdrängt zudem den Verkehr auf die nördliche Mainuferstraße“, so Oesterling.

„Eine Schließung der Mainuferstraße brächte stattdessen einen enormen städtebaulichen Gewinn: Die Altstadt rückt unmittelbar an den Main und das Mainufer wird an seiner zentralsten Stelle zu einem attraktiven Raum für Radfahrer und Fußgänger“. Die SPD werde im Wahlkampf diese Idee thematisieren. Nachdem die Verlegung der Mainova-Fernwärmeleitung unter der Berliner Straße abgeschlossen sei, könne der Vorschlag umgesetzt werden.

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