SPD Frankfurt am Main

Meldung:

Frankfurt am Main, 15. Juni 2015

Regenbogen-Zebrastreifen als Zeichen gegen Homophobie

Arne Knudt – Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Römer:

Ob in Stockholm oder Kopenhagen - aber auch in Sydney und London, Vancouver und San Francisco oder in der entfernten philippinischen Stadt Mandaue City, ebenso wie in Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv - überall sind sie schon zu finden: Zebrastreifen in Regenbogenfarben, eingefärbt in den Farben der Schwulen- und Lesbenbewegung. Ein Farbtupfer in der Stadt als sichtbares Zeichen gegen Homophobie.

Wenn es nach der SPD im Römer geht, wird sich Frankfurt auch bald in diesen Reigen der Städte einreihen. In einem jetzt eingebrachten Antrag wird der Magistrat aufgefordert, „als sichtbares Zeichen gegen Homophobie und als Bekenntnis zur völligen rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften, wie in anderen europäischen Städten schon geschehen, den Fußgängerüberweg Berliner Straße - Liebfrauenberg/Paulsplatz in den Regenbogenfarben der Lesben- und Schwulenbewegung einzufärben“.

Der Stadtverordnete Arne Knudt, der diesen Antrag auf Anregung von Pfarrer Nulf Schade-James (von der evangelischen Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung im Frankfurter Stadtteil Gallus) jetzt im Römer einbrachte, findet diese Idee sehr gut: „Homophobie ist leider auch in dieser Stadt immer noch ein alltägliches Phänomen. Darum muss es auch im Alltag der Menschen angesprochen und bekämpft werden“ meint Knudt. „Ein sichtbares Zeichen an dieser prominenten Stelle ist dabei ein erster Schritt“. Besonders will Knudt aber auch diesen Regenbogenzebrasteifen als ein Bekenntnis der Stadt zu einer völligen rechtlichen Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen

Paaren mit der Ehe verstanden wissen. „Die Ehe für alle muss endlich eingeführt werden“ ist dabei sein Credo. Um dies deutlich zu machen, soll an beiden Seiten des Überwegs auch ein Schild aufgestellt werden mit dem zweisprachigen (Deutsch/Englisch) Inhalt: „Die Stadt Frankfurt am Main bekennt sich zu ihrer Tradition als tolerante Metropole. Sie hat diesen Fußgängerüberweg in den Regenbogenfarben der Lesben- und Schwulenbewegung als sichtbares Zeichen gegen Homophobie und als Bekenntnis zur völligen rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften eingefärbt“.

Da es aus rechtlichen Gründen in Frankfurt nicht möglich ist, einfach einen Zebrastreifen in verschiedenen Farben einzurichten, sollte daher der beampelte Fußgängerüberweg an der Berliner Straße eingefärbt werden.

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