SPD Frankfurt am Main

Meldung:

23. Juni 2015
Eugen Emmerling - Sportpolitischer Sprecher

Emmerling: „Auf juristische Winkelzüge aber auch auf Häme verzichten!“

„Das Rennen ist gelaufen – Nachtreten ist ganz schlechter sportlicher Stil. Der Stimmbürger hat entschieden, jetzt muss das klare Ergebnis des Bürgerentscheids umgesetzt und die Ansiedlung der DFB-Akademie auf dem Rennbahngelände zügig vorbereitet werden.“ So der sportpolitische Sprecher der Römer-SPD, Eugen Emmerling. Er betonte, dass rechtliche Winkelzüge des Rennclubs dabei genauso verzichtbar seien wie Häme von Seiten der schwarz-grünen Magistratsmehrheit gegenüber engagierten Rennbahn-Befürwortern in der Bürgerschaft. Emmerling: „Wenn Bürgermeister Cunitz bei 62 900 Stimmen für den Erhalt der Rennbahn von einer „krachender Niederlage“ spricht, dann ist das leider überhaupt nicht hilfreich.“

Gerade als engagierte Befürworterin der DFB-Pläne er-warte die Frankfurter SPD jetzt vom schwarz-grünen Magistrat mehr Respekt gegenüber den Bürgern, die beim Volksentscheid ihr Recht auf direkte Demokratie wahrgenommen und für den Erhalt der Rennbahn gestimmt haben. Emmerling betonte, dass jetzt nicht die Zeit für triumphalistische Töne, sondern für Konsens-Bildung sei, zu-mal die Vorbereitung der Entscheidung für die Ansiedelung des DFB-Leistungszentrums auf dem Rennbahngelände von Pfusch und Pannen des schwarz-grünen Magistrats geprägt gewesen sei. „Nun gilt es, auch die Bürger, die sich mit ihrer Stimme beim Bürgerentscheid für die Tradition des Rennsports in Frankfurt eingesetzt haben, in die Entscheidung für die Gestaltung des künftigen Sportparks mit einzubeziehen.“ Emmerling begrüßte ausdrücklich die Bereitschaft der der Bürgerinitiative „Pro Rennbahn“, aktiv an den Planungen für den künftigen Sportpark mitzuwirken. „Leider wurden viele Bürger durch unredliche Argumente und verdrehte Fakten von den verantwortlichen Akteuren des Rennclubs getäuscht. Auf diese Stimmbürger muss die Politik jetzt mit offenen Armen zugehen. Den Rennclub-Vertretern riet Emmerling zur Mäßigung: „Die Kampagne ist zu Ende, und damit sollten auch die Schlammschlachten vorbei sein.“

Schlechten Stil warf Emmerling den schwarz-grünen Magistratsmitgliedern vor, die den kurzen Erholungsurlaub von Oberbürgermeister Peter Feldmann genutzt hatten, um wieder einmal „parteipolitische Angriffe billigster Art“ gegen das Stadtoberhaupt zu starten. Emmerling: „Der Oberbürgermeister hat immer klar und erkennbar hinter dem DFB-Leistungszentrum gestanden. Wo war aber eigentlich in der ganzen Zeit der Diskussion der Stadtkämmerer und CDU-Vorsitzende Uwe Becker in Deckung gegangen?“

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