SPD Frankfurt am Main

Meldung:

Frankfurt am Main, 17. August 2015

Erstes Lebenszeichen von CDU

Mike Josef begrüßt Einschwenken auf SPD-Linie beim Wohnungsbau

Wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion hat Notwendigkeit neuer Baugebiete auch auf Ackerflächen erkannt.
 
Der Stadtverordnete und SPD-Unterbezirksvorsitzende Mike Josef hat die jüngsten Äußerungen des wohnungspolitischen Sprechers der CDU im Landtag, Ulrich Caspar, begrüßt. Caspar hatte gesagt dass auch Ackerflächen für den Wohnungsbau genutzt werden müssten, um der Stadt Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. „Hier ist Ulrich Caspar weiter als seine Frankfurter Parteifreunde,“ sagte Mike Josef.
 
Endlich ist die Debatte um die Ausweisung neuer Baugebiete, auch auf Ackerflächen, bei der CDU angekommen. Angesichts der seit Jahren steigenden Einwohnerzahlen und der Prognosen für die kommenden Jahre weist die SPD seit Jahren auf die Notwendigkeit neuer Baugebiete auf dem Acker hin. Hierzu hat die SPD eigene Vorschläge gemacht etwa eine Wohnbebauung auf dem „Pfingstberg“ im Frankfurter Norden. Die Schaffung bezahlbarer Wohnungen hängt unmittelbar mit der Bereitstellung neuer Flächen zusammen. „Dass insbesondere die CDU diese Debatte vor sich herschiebt ist angesichts der Herausforderungen einer wachsenden Stadt grob fahrlässig und führt zu einer steigenden Belastung der Mieterinnen und Mieter unserer Stadt. Hinsichtlich der Schaffung von bezahlbaren Wohnungen hat die CDU bisher mit Nichtstun und Verstecken hinter ideologischen Scheuklappen geglänzt. Das ist der größten Fraktion im Römer, die auch noch Ansprüche auf das Planungsdezernat stellt, absolut unwürdig,“ so der SPD-Unterbezirksvorsitzende.
Die Aussage von Caspar ist das erste Lebenszeichen der CDU zu diesem wichtigen Thema in der Stadtentwicklung. „Ich kann nur hoffen, dass Uwe Becker als Vorsitzender der CDU in Frankfurt nun seine starre Haltung gegen den Pfingstberg aufgibt und endlich Verantwortung für unsere Stadt wahrnimmt,“ erklärt Josef weiter.   
 
„Die Entwicklung des Pfingstbergs soll in ein Gesamtkonzept für den Frankfurter Norden eingebunden werden. Die SPD will keine Trabantenstadt entwickeln sondern die vorhandenen Stadtteile im Rahmen einer integrierten stadtentwicklungs Strategie ebenfalls stärken,“ stellte Josef klar.
 
Je länger die politisch Verantwortlichen warten, desto teurer wird es für die Mieter. Der stark steigenden Nachfrage steht seit Jahren zu wenig Angebot an bezahlbarem Wohnraum gegenüber, dies führt zu steigenden Mieten.
 
Mike Josef hat daher klare Forderungen an die schwarz-grüne Koalition: „Ich erwarte von der Koalition nun endlich mit einer ergebnisoffenen Prüfung des „Pfingstbergs“ zu beginnen, so wie es jetzt auch Ulrich Caspar fordert. Schwarz-Grün spricht von der wachsenden Stadt als größte Aufgabe der Kommunalpolitik, treibt den Bau bezahlbarer Wohnungen aber nicht voran.“

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