SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

01. Oktober 2015
Sylvia Weber, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD-Fraktion befürchtet erneutes Chaos bei der Schulplatzvergabe im nächsten Jahr: Was unternimmt der Magistrat?

Die SPD-Fraktion will mittels eines Antrags schnellstens geklärt wissen, wie weit die Vorbereitungen für das im Schulentwicklungsplan beschlossene provisorische Gymnasium in Westhausen sind. „Die Infoelternabende laufen ja bereits und niemand hat den Hauch einer Ahnung, was für ein Gymnasium da entstehen soll, ob es G8 oder G9 anbietet, welche Profilschwerpunkte und Fremdsprachenfolge es haben wird“, kritisierte Weber. Niemand könne ernsthaft erwarten, dass sich Eltern mit diesem Informationsstand für diese Schule entscheiden würden.

Zeitungsberichten zufolge existiere bisher nicht einmal eine
Arbeitsgruppe, die eine Konzeption vorbereite. „Die Eltern müssen noch vor der Kommunalwahl ihre Formulare für die Schulwahl abgeben! Ich befürchte, dass uns im Frühjahr 2016 noch mehr Ärger ins Haus steht als in diesem Jahr“, so Weber.
Abgesehen vom Provisorium Westhausen habe der Magistrat ja auch großspurig angekündigt, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die das Vergabeverfahren für die Plätze in den fünften Klassen transparenter und nachvollziehbarer gestalte. „Bisher haben wir noch von keinem Ergebnis gehört, das die AG erarbeitet hat“, konstatierte Weber. Angesichts des engen Zeitplans dränge sich die Frage auf, wie der Magistrat im kommenden Jahr eine Welle von Eilanträgen verhindern wolle.
„Angesichts der Entscheidung des Staatlichen Schulamts in diesem Jahr, elf Eltern nach ihrem Eilantrag doch noch einen Platz an ihrem Wunschgymnasium anzubieten, müssen wir für 2016 mit einer deutlich höheren Zahl von Eilanträgen unzufriedener Eltern rechnen“, so die Bildungspolitikerin.
Die Schuldezernentin müsse dringend mit dem Staatlichen Schulamt eine Arbeitsgruppe für das Gymnasium Westhausen einberufen, um weitere Verunsicherung zu verhindern.

SPD Frankfurt am Main

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