SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 05. Oktober 2015

Baubeginn Terminal 3: Nichtteilnahme von Al-Wazir und Cunitz Ausdruck von Scham gegenüber den eigenen Wählern

Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

„Dass der hessische Wirtschaftsminister Tarek al-Wazir und der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz nicht am ersten Spatenstich für das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen teilnehmen, ist offenbar Ausdruck von Scham und schlechtem Gewissen gegenüber den eigenen Wählern“. Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, auf die Nichtteilnahme der beiden grünen Politiker an der Zeremonie. „Tarek al-Wazir hat vor der letzten Landtagswahl klar gesagt, mit ihm werde es einen Bau des neuen Terminals nicht geben. Dann ist er spektakulär umgefallen. Selber den ersten Spatenstich mit zu vollziehen, das wäre dann doch zu krass gewesen.“

Auch Cunitz habe sich in der Vergangenheit immer als Gegner des neuen Terminals gegeben, habe aber dann eigenhändig die Baugenehmigung für das Terminal unterschrieben. „Am liebsten wäre es Cunitz wahrscheinlich, wenn seine Beteiligung in der weiteren Debatte untergehen würde“, so Oesterling. „Dabei hat er mit seiner Unterschrift unter die Baugenehmigung einen ganz entscheidenden Beitrag zum Bau geleistet. Da hätte man eigentlich erwartet, dass er sich viel stärker zum Bau bekennt. Aber das schlechte Gewissen gegenüber seinen eigenen Wählern hat ihn dann doch davon abgehalten“. Die Abwesenheit von Oberbürgermeister Peter Feldmann findet Oesterling dagegen konsequent. Feldmann habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass er den Bau des dritten Terminals ablehnt. Deshalb sei es auch nur konsequent, wenn er nicht am ersten Spatenstich teilnehme.

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