SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

06. Oktober 2015
Rita Streb-Hesse, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Integration im Römer:

Die gymnasiale Oberstufe an der Carlo-Mierendorff-Schule muss auch in Holzmodulbauweise errichtet werden

Die im Schulentwicklungsplan beschlossene zusätzliche gymnasiale Oberstufe an der Carlo-Mierendorff-Schule soll nach Vorstellung der SPD-Fraktion im Römer ebenfalls in Holzmodulbauweise errichtet werden. „Die Oberstufe in Preungesheim ist nicht weniger dringlich als das provisorische Gymnasium in Westhausen oder die kooperative
Gesamtschule Niederrad“, begründet Ausschussvorsitzende Streb-Hesse den Antrag ihrer Fraktion. Immer mehr Absolventinnen und Absolventen von Gesamt- und Realschulen und nicht zuletzt auch Wechsler von Gymnasien benötigten dringend Plätze, um im Anschluss ihr Abitur abzulegen.

„Die schwarz-grüne Koalition hat neben Westhausen und Niederrad auch noch die Grundschule im Europaviertel und das Gymnasium Nied als dringlich und deshalb für eine schnelle und günstige Bauweise vorgesehen. Damit sind erfreulicherweise fast alle Schulformen vertreten, eine gymnasiale Oberstufe jedoch nicht“, erläutert die Stadtverordnete.
Da die Gymnasien und gymnasialen Oberstufen bekanntlich alle bis an die Kapazitätsgrenzen ausgelastet seien, müsse der Schulträger auch an dieser Stelle zügig Abhilfe schaffen und somit weitere Plätze im gymnasialen Bildungsgang bereitstellen.
„Immer mehr junge Menschen streben ein Abitur an und diese Möglichkeit sollten und müssen wir anbieten“, sagte Streb-Hesse. Der Frankfurter Nordosten könne nicht noch fünf bis zehn Jahre auf eine Oberstufe warten. „Wer Gesamtschulen mit gymnasialen Oberstufen aufwertet entlastet die Gymnasien und tut etwas für mehr Bildungsgerechtigkeit in der Stadt“, betonte die Schulpolitikerin. Ihre Fraktion erwarte, dass die Koalition eine entsprechende Ausschreibung zügig in die Wege leite.

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