SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

03. November 2015
Mike Josef, Stadtverordneter der SPD-Fraktion im Römer:

Schwarz-Grün von steigenden Kinderzahlen eindeutig überfordert

„In Sachen Familienfreundlichkeit muss sich der schwarz-grüne Magistrat selbst loben, weil es sonst keiner tut. Das zeigt nur, wie amtsblind Schwarz-Grün nach all den Jahren geworden ist. In der Realität laufen die Eltern in Frankfurt Sturm auf der Suche nach Schul- und Betreuungsplätzen für ihre Kinder“, kritisierte der SPD-Stadtverordnete Mike Josef. Frankfurt sei im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten die Stadt mit dem höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen. Während im ländlichen Raum die Kinderzahlen zurückgingen, müsse Frankfurt Kitas und Schulen bauen. „Schwarz-Grün hat die dynamische Entwicklung der Stadt verschlafen. Das gilt sowohl für die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur als auch für Wohnen“, so Josef.
Seit Jahren gleiche die Suche nach einem Betreuungsplatz von der Krippe bis zum Hort einem Lotteriespiel. Eltern müssten ihr Kind in vielen Einrichtungen anmelden und bekämen oft einen Platz am anderen Ende der Stadt, weil ein zentrales Anmeldesystem fehle. Nun werde kurz vor der Kommunalwahl mit viel Getöse ein zentrales System angekündigt, das bereits seit Jahren funktionieren könnte. In jedem Jahr erlebe Frankfurt verzweifelte Eltern, die mit der Einschulung ihres Kindes einen Betreuungsknick erleben, weil diese nach Krippe und Kindergarten keinen Hortplatz fänden. Oft müssten Eltern aus diesem Grund-ihre Berufstätigkeit einschränken.
„Frankfurt braucht ein Ganztagsangebot für alle Grundschüler, die einen Platz wollen und brauchen!“, betonte Josef. Die Unzufriedenheit setze sich in diesem Schuljahr an den weiterführenden Schulen fort, weil 500 Kinder keinen Platz an einer ihrer drei Wunschschulen bekommen hätten.
„Es ist eine Bankrotterklärung städtischer Bildungspolitik, wenn diese nicht in der Lage ist, ausreichend Schulen zu bauen und es dann dem Land überlässt, den Mangel zu verwalten. Wenn Frankfurt ausreichend Schulen gebaut hätte, müsste das Staatliche Schulamt sich nicht den Kopf über die Zuweisung zerbrechen“, konstatierte Josef.
Der schwarz-grüne Magistrat halte Familienfreundlichkeit nur in Sonntagsreden hoch, während er im Alltag von Krise zu Krise schlingere.
„All die schönen Zahlen und bunten Bilder in den Berichten des Magistrats sind nichts als Kosmetik, die die Unfähigkeit überdecken soll, aber die Familien in Frankfurt lassen sich keinen Sand mehr in die Augen streuen “, bilanzierte Josef.

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