SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

06. November 2015
Sylvia Weber, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD fragt nach den Folgen der Lehrerstellenkürzung für Frankfurter Schulen – Schulen nicht gegeneinander ausspielen!

Seit Beginn dieses Schuljahres müssen laut Beschluss der schwarz-grüne Landesregierung viele hessische Schulen mit weniger Lehrerstellen zurechtkommen, da diese umgewidmet wurden. Die SPD-Fraktion im Römer will nun vom Magistrat erfahren, welche Folgen diese Entscheidung für das schulische Angebot in Frankfurt hat. „Wir möchten wissen, an welcher Schule welcher Unterricht gekürzt wer-den musste oder gar nicht mehr stattfinden konnte“, begründete die bildungspolitische Sprecherin Sylvia Weber die Initiative ihrer Fraktion. Von einer 105% Lehrerversorgung, welche die Landesregierung oft beschworen habe, könne keine Rede mehr sein.

„Vor allem die Gymnasien und gymnasialen Oberstufen haben auf vielen Demonstrationen und Protestveranstaltungen deutlich gemacht, dass sie Sorge um das Angebot von Leistungs- und Grundkursen haben, die nicht den allergrößten Zulauf genießen“, sagte Weber.
Der Magistrat solle nun genau ermitteln, welche Auswirkungen die Stellenkürzungen konkret vor Ort haben und wie sich die Schüler-Lehrer-Relation vom Schuljahr 2012/13 bis heute verändert hat.
„Es geht uns auch darum, zu erfahren, wohin die Stellen umgewidmet wurden, zum Beispiel in den Pakt für den Nachmittag oder in Deutschfördermaßnahmen“, sagte Weber. Anstatt Schulen und pädagogische Angebote gegeneinander auszuspielen, hätte das Land an dieser Stelle mehr Geld in die Hand nehmen müssen, so dass kein Bildungsangebot in Mitleidenschaft hätte gezogen werden müssen.

SPD Frankfurt am Main

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