SPD Frankfurt am Main

Meldung:

02. Dezember 2015

SPD fordert neue Nord-Süd-Straßenbahn

Frankfurt/HP. Nach Ansicht der SPD-Fraktion im Römer braucht Frankfurt eine neue Straßenbahnlinie zwischen dem Unfallkrankenhaus und der Sachsenhäuser Warte. Die neue Linie müsste über die Friedberger Landstraße zur Konstabler Wache, dann weiter über die Alte Brücke, die Elisabethenstraße und die Darmstädter Landstraße verlaufen. Neue Gleise würden also nur im Norden über die Autobahnbrücke und im Süden vom Börneplatz bis zur Endstation nötig.

„Die Busse der Linien 30 und 36,die die Innenstadt für Sachsenhausen erschließen, haben das höchste Fahrgastaufkommen aller Frankfurter Buslinien und belasten so die Altstadt Sachsenhausens mit Lärm und Abgasen“, erläutert Klaus Oesterling, Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer. Das Ziel sei, mehr Pendlerinnen und Pendler für den öffentlichen Verkehr zu gewinnen. „Darum sind die Busse an ihre Kapazitätsgrenze angelangt und die Investition in den neuen Verkehrsträger ist notwendig.“
Die SPD-Fraktion fordert darüber hinaus den Bau von Park+Ride-Parkplätzen an den Endstationen. Wünschenswert sei natürlich, wenn die Linie in die angrenzenden Landkreise Offenbach und Wetterau, sprich nach Neu-Isenburg und Bad Vilbel weitergeführt würden, dies müsste allerdings von den genannten Städten beantragt und finanziert werden.
„Wir sind uns bewusst, dass die neue Straßenbahntrasse viel Geld kosten wird, aber die Investition in die ÖPNV-Infrastruktur ist nötig um die Stadt insgesamt vom Autoverkehr zu entlasten. Und an dieser Stelle ist sie besonders dringend“, so Oesterling.



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