SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

25. Januar 2016
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Streit um Stadthaus kennzeichnend für die Konzeptionslosigkeit von Schwarz-Grün

Streit um Nutzung des Stadthauses kennzeichnend für die Konzeptionslosigkeit von Schwarz-Grün – Kosten Dom-Römer-Bebauung wahrscheinlich am Ende über 200 Millionen Euro

„Da hat Schwarz-Grün wieder einen Blindflug gestartet und streitet sich nun unterwegs über den Landeflughafen“, spottet der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, über den neu entfachten Zwist in der Römerkoalition über die Nutzung des sogenannten Stadthauses der Dom-Römer-Bebauung. „Unter Profis legt man erst die Nutzung eines Gebäudes fest, macht dann eine Planung und beginnt zu bauen“, so Oesterling. „Bei Schwarz-Grün macht man erst eine Planung, beginnt dann zu bauen und dann streitet man sich über die Nutzung. Avanti Dilettanti“. Offensichtlich habe die Koalition noch immer nichts aus dem langjährigen schwarz-grünen Mehrkostenchaos gelernt. Während 2010 noch Kosten von 120 Millionen Euro für die Altstadtbebauung genannt worden seien, seien die Kosten bereits 2013 auf 150 Millionen Euro gestiegen. Erst im Januar hatte der Dom-Römer-GmbH-Geschäftsführer Guntersdorf die Kosten mit 185 Millionen Euro beziffert. „Es ist jetzt schon abzusehen, dass die Kosten am Ende auf über 200 Millionen Euro steigen werden“, so Oesterling. „Jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem der Rohbau schon steht, eine Diskussion zu beginnen, ob das Stadthaus künftig als Versammlungsgebäude oder als Museum genutzt werden solle, ist genau das, was man machen muss, um die Baukosten weiter in die Höhe zu treiben“. Der Vorgang zeige sowohl die Unprofessionalität der Koalition in der Planung von Großprojekten als auch die Kommunikationsmängel zwischen CDU und Grünen schonungslos auf. „Sie können es einfach nicht“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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