SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 06. September 2016

Maßnahmen gegen den Fluglärm

Roger Podstatny – stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Die Stabsstelle Fluglärm nimmt am 1. Oktober 2016 die Arbeit auf und wird mit drei Stellen ausgestattet sein. Damit diese sich zu einer zentralen Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln kann hat die SPD-Fraktion im Römer einen Antrag eingebracht. „Im Zentrum stehen für uns eigenständige Lärmmessungen und die Veröffentlichung der Daten“, stellt Roger Podstatny, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion fest. „Endlich spricht die Mehrheit im Stadtparlament mit einer Stimme für die Interessen der lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger“, so Podstatny.

Durch den Antrag, den die SPD-Fraktion im Römer in die Koalition einbrachte, werde nun die Position der Stadt gegenüber Fraport und dem Land Hessen konkretisiert. Der Auftrag an alle Magistratsmitglieder laute nun gegenüber Fraport, in der Fluglärmkommission, bei der Landesregierung sowie in den weiteren zuständigen Gremien sich für eine Reduzierung der Flugbewegungen von 22.00 bis 23.00 Uhr und von 5.00 bis 6.00 Uhr einzusetzen. Außerdem seien nun alle städtischen Vertreter gebunden für Lärmobergrenzen, Spreizung der Landeentgelte und für eine Ausweitung der Lärmpausen auf die Schwachverkehrszeiten einzutreten. Es ergebe sich daraus ein Verhandlungsauftrag für die weitere Verlagerung von Verkehrsaufkommen von der Kurzstrecke auf die Schiene mit dem Bund zu kooperieren.

„Dies ist ein wichtiger Schritt für den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm. Unser Ziel ist es weiter, den Fluglärm unter das aktuelle Belastungsniveau zu drücken“, schließt der Umweltpolitiker Podstatny.

SPD Frankfurt am Main

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