SPD Frankfurt am Main

Meldung:

04. Oktober 2016

Mobbing-Plan wurde unter der Verantwortung von Peter Tauber durchgezogen

Mobbing-Affäre „Operation Kaninchenjagd“

Die neuesten Presseberichte des Hanauer Anzeigers, der Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in denen aus einem Papier, dass das systematische Mobbing der CDU Main-Kinzig gegen eine ehemalige Kreisgeschäftsführerin dokumentiert, zitiert wird, hat Nancy Faeser am Dienstag wie folgt kommentiert:

„Wir haben nun schwarz auf weiß Hinweise dafür, dass das systematische Mobbing und damit die Umsetzung der „Operation Kaninchenjagd“ unter der Verantwortung von Peter Tauber in seiner Funktion als damaliger Kreisvorsitzender der CDU Main-Kinzig, tatsächlich stattfand. Die Inhalte des Papiers legen nahe, dass die Aussagen der ehemaligen Kreisgeschäftsführerin wahr sind und sie von Mitarbeitern Taubers gezielt bespitzelt worden ist. Dies ist der Beweis dafür, dass Mobbing in der unmittelbaren Umgebung von Herrn Tauber zum einen geduldet und zum anderen auch aktiv umgesetzt wurde.

Wir haben am Freitagabend erlebt, dass sich Herr Tauber in der Mobbing-Affäre selbst mehr als Opfer sieht, obwohl er Mit- wenn nicht gar Hauptakteur war. Er trug die politische Verantwortung für das Mobbing-Papier und seine Umsetzung. Mit jeder neuen Enthüllung wird klarer, dass der geäußerte Verdacht aus den Reihen der CDU stimmt, dass er Mitautor und vor allem treibende Kraft hinter diesem unsäglichen Papier war. Wer nun Herrn Tauber den Rücken stärkt, so wie es die CDU-Bundesvorsitzende Merkel und der hessische CDU-Landesvorsitzende Bouffier es getan haben, der rechtfertigt auch im Nachhinein das perfide Vorgehen Taubers und stellt ihm damit einen ‚Persilschein‘ aus.“

SPD Frankfurt am Main

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