SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 17. März 2017

AfD vertritt weniger als 10% der Frankfurter Bevölkerung, Präsident des Wirtschaftsclubs macht sich zum Gehilfen der AfD

Mike Josef, Vorsitzender der Frankfurter SPD

Als „für uns Sozialdemokraten absolut nicht hinnehmbare Entgleisung“ bezeichnet der Vorsitzende der Frankfurt SPD, Mike Josef die jüngsten Äußerungen des Präsidenten des Frankfurter Wirtschaftsclubs und seiner Stellvertreterin: „Die Einladung der AfD Vorsitzenden damit zu rechtfertigen, dass auch schon unser Landesvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel zu Gast war, das schlägt dem Fass den Boden aus.“ so Mike Josef: "Diese Gleichsetzung ist von einer politischen Dummheit, die sprachlos macht. Wir Sozialdemokraten verteidigen das offene, soziale und demokratische Europa, gemeinsam mit vielen Menschen, die dafür in der ganzen Republik demonstrieren. Die Leitung des Wirtschaftsclubs macht das Gegenteil. Sie macht sich zu Gehilfen der AfD."     
 
Auch die Behauptung, dass ein Viertel der Bevölkerung hinter der AfD stünde, weist Josef scharf zurück:  „In Frankfurt gibt es kein Viertel der Bevölkerung, das die AfD gewählt hat, sondern weniger als 10%, „und das sind leider immer noch zu viele, denn Frankfurt und der ganz überwiegende Anteil unserer Unternehmer sieht in der Europäischen Union und unserer Internationalität eine große Chance für den wirtschaftlichen Erfolg und den Zusammenhalt.“&8232;

Vielleicht sei der Wunsch der Vater der geäußerten Gedankens, "aber die Sozialdemokratie ist dabei dem rechten Spuk ein Ende zu machen. Martin Schulz hat Recht: Die AfD ist keine Alternative für Deutschland, sondern eine Schande für die Bundesrepublik." 

Der SPD Vorsitzende ruft die Mitglieder des Wirtschaftsclubs auf, „dem Treiben seines Präsidenten ein Ende zu setzen, sich lieber dem breiten bürgerschaftlichen Engagement gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus anzuschließen: „Wer heute noch die AfD als „normale Partei“ verharmlost, der muss gegenüber den antisemitischen und rechtsradikalen Äußerungen führender Vertreter dieser Partei blind und taub sein.“

Die Einladung auch noch für jenen Tag auszusprechen, an dem die Nationalsozialisten das so genannte Ermächtigungsgesetz im Reichstag – gegen den entschiedenen Widerstand der SPD – beschlossen haben, zeige umso deutlicher wie unsensibel die Führung des Wirtschaftsclubs, so Josef.&
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Abschließend fordert Josef alle demokratischen Parteien auf, sich klar gegenüber der AfD zu positionieren.

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