SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

21. Juni 2017
Dr. Renate Wolter-Brandecker – kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer

Frankfurt ist längst eine Kulturhauptstadt

Verwundert nahm Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, den Vorschlag Bernadette Weylands und der CDU-Fraktion im Römer zur Kenntnis, Frankfurt solle sich für das Jahr 2025 als Kulturhauptstadt bewerben.

„Als Kulturhauptstadt wurden bisher vor allem Städte ausgezeichnet, die kulturell und wirtschaftlich höhere Beachtung finden sollten“, so Wolter-Brandecker. Frankfurts Kulturlandschaft sei jedoch, spätestens seit der Errichtung des Museumsufers, bereits das kulturelle Zentrum Hessens. „Frankfurt hat eine blühende Kulturlandschaft. Nicht nur das Museumsufer, was jährlich über 2 Millionen Besucher anzieht, sondern auch der Theaterboulevard um den Willy-Brandt-Platz ist einzigartig.“ so Wolter-Brandecker weiter. „Frankfurt ist, weit über Expertenkreise hinaus, als Kulturstadt anerkannt und die Institutionen genießen einen ausgezeichneten Ruf.“, betont die SPD-Politikerin. Die Oper Frankfurt wurde im Jahr 1996, 2003 und 2015 als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet, Frankfurts Museen sind erstklassig, die Alte Oper sei weltweit als Markenzeichen Frankfurts bekannt. Auch der Vorschlag, die gesamte Rhein-Main-Region in eine Bewerbung als Kulturhauptstadt mit einzubeziehen, sei gegenüber der hessischen Nachbarkommune Kassel nicht fair. Mit den Grimm Festspielen und dem Staatstheater der Landeshauptstadt Wiesbaden, sei die Region bereits jetzt von großer kultureller Vielfalt geprägt. „Die Auszeichnung hilft dabei, Stadtentwicklungsmaßnahmen umzusetzen, das internationale Profil der Städte zu stärken und dem kulturellen Leben neue Vitalität zu verleihen. Kassel, beziehungsweise Nordhessen, würde so wesentlich stärker davon profitieren. “, so Wolter-Brandecker abschließend.



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