SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt, 10. Juli 2017
Holger Tschierschke – Planungspolitiker der SPD-Fraktion im Römer

Einhausung der A661 – SPD hofft auf eine mutige Entscheidung wie beim Münchner Tunnel unter dem Englischen Garten

Die SPD-Fraktion im Römer setzt sich weiter für eine weitgehende Einhausung der A 661 ein.

Holger Tschierschke, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion führt die jüngste Entscheidung der Stadt München für einen Autotunnel unter dem Englischen Garten als bespielgebend an: „Der Münchner Stadtrat hat den Beschluss für den Tunnel einstimmig gefasst und den nötigen Mut bewiesen. Der Tunnel soll immerhin knapp 125 Millionen € kosten und die Zerschneidung des berühmten Parks beenden. Die Einhausung der A 661 wäre hingegen für die Frankfurter Stadtentwicklung ungleich bedeutender und könnte nicht nur die trennende Schneise, die die A 661 zwischen Bornheim und Seckbach geschlagen hat, zumindest teilweise überdecken.“

„Für die Summe die der knapp 390 Meter lange Münchner Tunnel gekostet hat, müsste eine deutlich längere Einhausung der A 661 realisierbar sein. Wir sollten immer bedenken welches Plus an Lebensqualität in den bestehenden Stadtteilen damit geschaffen wird. Zudem wird sich die Akzeptanz für neue Siedlungsgebiete wie das Ernst-May-Viertel erhöhen“, so Tschierschke

Zwar ist die Einhausung angesichts der Rückstufung des Ausbaus der BAB 661 im Bundesverkehrswegeplan vorrangig eine Maßnahme der Stadt Frankfurt, aber die SPD sieht Bund und Land weiterhin in der Pflicht mit einer finanziellen Förderung zur Herstellung der Einhausung und damit zum Gelingen dieser städtebaulichen Großprojekts beizutragen.

Derzeit prüft der der Magistrat drei mögliche Varianten - die kürzeste Variante hat eine Länge von 400 Metern, die längste eine von mehr als 1000 Metern.


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