SPD Frankfurt am Main

Meldung:

27. Oktober 2017
Kristina Luxen – Bildungspolitikerin der SPD-Fraktion im Römer:

Die SPD- Fraktion im Römer ist besorgt über die Überlastungsanzeigen der Frankfurter Gesamtschulen

Kristina Luxen – Bildungspolitikerin der SPD-Fraktion im Römer:

Die SPD- Fraktion im Römer ist besorgt über die Überlastungsanzeigen der Frankfurter Gesamtschulen. Fehlendes Personal mache einen inklusiven Schulbetrieb besonders schwer.

Mit großer Betroffenheit reagierte Kristina Luxen, Bildungspolitikerin der SPD-Fraktion, auf die Überlastungsanzeigen der Frankfurter Gesamtschulen: „Die Lehrerinnen und Lehrer sind an ihrem Limit angelangt. Das Land muss endlich handeln, um wieder einen ausgewogenen und inklusiven Schulbetrieb zu ermöglichen.“
Die SPD-Fraktion im Römer unterstützt die Forderung der Lehrerinnen und Lehrer, die Klassen personell zu verstärken. Bereits Anfang der Woche verkündete der hessische Kultusminister, dass in Hessen 100 Lehrkräfte an Förderschulen fehlen und immer noch 70 Stellen an Grundschulen unbesetzt bleiben.
„Wenn Stellen unbesetzt bleiben, ist Frankfurt meist besonders betroffen. Hohe Mieten, eine sehr heterogene Schülerschaft und ganztägig arbeitende Schulen führen dazu, dass viele Absolventen und Lehrkräfte lieber eine Stelle im Umland annehmen. Das betrifft besonders die Förderschulen, Gesamtschulen und Grundschulen“, erklärt Luxen. Ähnliches gelte für Integrationshelfer und Sozialassistenten. Ein inklusives Bildungssystem benötige aber genau diese Kräfte, um bestehen zu können. „Man muss darüber nachdenken, wie man in den Frankfurter Berufsschulen den Fachbereich Sozialwesen stärken kann, damit die, die hier ausgebildet werden, auch hier bleiben. Die Berta-Jourdan-Schule ist hier längst voll ausgelastet und braucht eine Erweiterung.“ Allerdings sieht Luxen zunächst das Land in der Verantwortung und glaubt nicht, dass die Überlastungsanzeigen auf unzureichende Organisation der Schulen zurückzuführen ist: „Die Schulen arbeiten am Limit und fehlendes Personal kann nicht allein durch organisatorische Veränderungen aufgefangen werden. Es hat ja seine Gründe, weshalb eine bestimmte Zahl an Personal für die Schulen eingeplant ist. Hier den Schulleitungen den Schwarzen Peter zuzuschieben, ist schlicht gewissenlos“, so Luxen abschließend.

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