SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 16. November 2009

Frankfurter SPD trauert um Hans Matthöfer

Frankfurter SPD trauert um Hans Matthöfer

Die Frankfurter Sozialdemokratinnen und Sozialdemokarten trauern um den ehemaligen Bundesminister und langjährigen Frankfurter SPD Bundestagsabgeordneten Hans Matthöfer, der im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.

„Mit Hans Matthöfer verliert die Frankfurter SPD einen Genossen, der sich sein Leben lang für die Humanisierung der Arbeitswelt eingesetzt hat und sich bis zum letzten Tag der Solidarität mit den Arbeitnehmerinen und Arbeitnehmern verpflichtet fühlte“, sagte der Vorsitzende der Frankfurter SPD Gernot Grumbach. „Hans Matthöfer war ein außergewöhnlicher Politiker und ein wertvoller Mensch, dessen Andenken die Frankfurter Sozialdemokratinnen und Sozialdemokarten ehren werden.“, resümiert Grumbach. Das Mitgefühl der Frankfurter SPD gilt der Familie des Verstorbenen.

Hans Matthöfer, geboren am 25. September 1925 in Bochum, war von 1972 bis 1974 Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, von 1974 bis 1978 Bundesminister für Forschung und Technologie, von 1978 bis 1982 Bundesminister der Finanzen und 1982 Bundesminister für Post und Telekommunikation.

1950 war Matthöfer der SPD beigetreten. Von 1973 bis 1984 gehörte er dem SPD-Parteivorstand an, von 1985 bis 1987 als Bundesschatzmeister. 1961 wurde er erstmals im Wahlkreis Frankfurt III in den Bundestag gewählt, dem er bis 1987 angehörte. Eine schwierige Aufgabe übernahm Matthöfer, als er 1986 den Vorstandsvorsitz der Gewerkschaftsholding BGAG übernahm. Dieses Amt hatte er bis 1997 inne. Für seine Verdienste wurde Hans Matthöfer 2002 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen, geehrt.


SPD Frankfurt am Main

Sitemap