SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 28. November 2009
Sylvia Weber – Frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

Gewalt gegen Frauen ist keine Familienangelegenheit, sondern ein Verbrechen

„Gewalt gegen Frauen ist immer ein Verbrechen und muss mit der ganzen Härte des Gesetze bestraft werden. Gerin-gere Strafen für sexuell, kulturell oder religiös motivierte Taten gibt es nicht und darf es nicht geben.“, sagte die Frauenpolitische Sprecherin der SPD Fraktion im Römer, Sylvia Weber, anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November begangen wird. Vergewaltigung, Misshandlung und Mord seien verach-tenswert und dürften von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, egal aus welchen Gründen sie auch begangen werden, so Weber.

Sylvia Weber dankte den Frauenvereinen, der Polizei und den Hilfsorganisationen in Frankfurt, die sich für die Opfer von häus-licher Gewalt einsetzen. „Ich bin froh und dankbar“, sagte sie, „dass es in Frankfurt Einrichtungen wie die Frauenhäuser oder den Frauennotruf gibt, an die sich Frauen in Notsituationen wenden können.“ Sie forderte, den Opferschutz noch zu verbessern, „denn gerade Frauen, die mutig sind und Anzeige erstatten oder sich von gewalttätigen Familienmitgliedern tren-nen, leben in Gefahr und brauchen besonderen Schutz.“ Vor al-lem müsse intensiver mit den Tätern gearbeitet werden, um weiteren Straftaten vorzubeugen, sagte Weber.

Sie forderte alle Bürgerinnen und Bürger auf, nicht wegzuse-hen, sondern Hilfe zu holen, wenn sie Anzeichen von häusli-cher Gewalt erkennen. „Häusliche Gewalt ist keine ‚Familien-angelegenheit’, sagte sie, „sondern eine Straftat, die verhindert werden muss.“

SPD Frankfurt am Main

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