SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 08. Dezember 2009
Klaus Oesterling – Vorsitzender der SPD-Fraktion im Römer:

Posse um VGF-Weihnachtswerbung: Römer-SPD fordert freie Fahrt für das Christkind

Klaus Oesterling
+Klaus Oesterling

Mit Spott hat die SPD-Fraktion im Römer auf den koalitionsinternen Streit über die Ablehnung einer Weihnachtswerbung durch die stadteigene Verkehrsgesellschaft VGF reagiert. „In der Schweiz werden die Minarette verboten, in Frankfurt verbietet Stadtrat Sikorski das Christkind“, kommentierte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Klaus Oesterling, ironisch die Debatte innerhalb der schwarz-grünen Römerkoalition.

Eine Werbung der evangelischen Kirche, in der mit einem weihnachtlichen Lebkuchenmotiv an Bussen und Bahnen auf eine Internetadresse der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht werden sollte, war von der VGF „aus grundsätzlichen Überlegungen“ abgelehnt worden. Der grüne Verkehrsdezernent hatte die Entscheidung der VGF verteidigt. „Da wiehert nicht nur der grüne Amtsschimmel, er wiehert auch noch in verschiedene Richtungen“, sagte Oesterling dazu.

Die VGF werbe derzeit selbst auf ihren Anzeigetafeln für einen „Nikolaus-Express“ zum Schwanheimer Weihnachtsmarkt. „Das ist natürlich diskriminierend, wenn Sikorski einerseits den Protestanten eine Weihnachtswerbung verbietet, er andererseits aber nichts dabei findet, wenn die VGF gleichzeitig selbst für einen im Kern katholischen (bzw. orthodoxen) Heiligen Reklame fährt“ belustigt sich die SPD. Die SPD fordert nun vom Magistrat freie Fahrt für das Christkind, den Nikolaus sowie einen diskriminierungsfreien Zugang zu den Bahnen und Bussen für jede Form von Lebkuchen-, Kerzenschein- oder sonstiger Werbung, die geeignet sei, Weihnachten zu popularisieren. Im Übrigen sei bemerkenswert, wenn die Koalition neben ihrem ständigen Mehrkostenchaos noch Kraft für derartige Konflikte finde.

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