SPD Frankfurt am Main

Pressemitteilung:

Frankfurt am Main, 04. Januar 2010
Anna Latsch – stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer:

Proteste gegen RMV-Fahrpreiserhöhung: RMV muss sich von bundesweiter Preistreiber-Spitzenposition verabschieden

+Anna Latsch

„Der RMV nimmt immer mehr eine bundesweite Preistreiber-Spitzenposition bei den Fahrpreisen ein. Das kann nicht auf Dauer so weitergehen“. Mit diesen Worten kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Anna Latsch, die anhaltenden Proteste gegen die jüngste RMV-Preiserhöhung. Der Tarife des RMV lägen, insbesondere bei den Zeitkarten, deutlich über den Tarifen sogar in den von den Kosten vergleichbaren süddeutschen Ballungsgebieten wie München oder Stuttgart. Dagegen falle aber das Angebot des RMV immer weiter zurück. So fahre die Münchner S-Bahn inzwischen komplett mit neuen Fahrzeugen, während in Frankfurt noch immer Dutzende der betagten Triebzüge der Baureihe ET420 aus dem Konstruktionsjahr 1972 in Betrieb seien. Auch die Angebote seien schlechter als etwa in München.

Der RMV verlange deshalb nicht nur höhere Preise, sondern biete auch das schlechtere Preis-Leistungsverhältnis. Abenteuerlich sei in diesem Zusammenhang die Äußerung eines RMV-Sprechers, der die jüngste Preiserhöhung unter anderem damit begründet habe, dass manchen privaten Busunternehmen das Geld für das Benzin fehle. „Erst wird die Privatisierung mit den Kostenersparnissen begründet, dann die Preiserhöhungen mit der Privatisierung“, kritisierte Latsch. Der RMV müsse sich zum Ziel setzen, nicht teurer zu sein als vergleichbare Verkehrsverbünde mit gleichem Leistungsangebot“, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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